Schon wieder sorgt eine riesige Spinne für Aufregung! Nachdem erst am Mittwoch ein "Heute"-Leser in Groß-Enzersdorf (NÖ) eine auffällig große Tarantel entdeckt hatte, meldet sich nun ein weiterer Leser mit einem ähnlichen Fund.
Diesmal tauchte das Tier vor einer Haustür in Neudörfl im Burgenland auf. Laut dem Leser habe es sich um eine Südrussische Tarantel gehandelt. Allein der Körper sei rund vier Zentimeter groß gewesen, mit den Beinen wirkte die Spinne noch deutlich größer.
Der Anblick sorgte zunächst für einen ordentlichen Schreck. "Sie war sehr friedlich und ruhig. Aber trotzdem ein sehr erschreckendes Bild, wenn man sie sieht", schildert der Leser.
Statt die Spinne zu verletzen, fing er das Tier vorsichtig ein und setzte es anschließend auf einem Feld wieder aus. Auch der Naturschutzbund rät dazu, Taranteln nicht zu verletzen oder zu töten. Die Tiere gelten für Menschen als ungefährlich.
Gerade im Herbst können solche Begegnungen häufiger vorkommen. Betroffen sind die Südrussische und die Schwarzbäuchige Tarantel. Während der Paarungszeit legen vor allem männliche Taranteln größere Strecken zurück und können dabei auch in der Nähe von Häusern auftauchen.