Immer wieder Ärger mit Parkscheinen! "Heute"-Leserin Simone* (Name von der Redaktion geändert*) stellte Ende Juli ihren weißen Mercedes gegen 21.00 Uhr in der Quellenstraße in Wien-Favoriten ab. Sofort aktivierte die Autofahrerin über eine App einen 30-Minuten-Parkschein für 1,70 Euro. Doch da der Schein noch nicht aktiv war, stellte ein Parksheriff ihr eine Strafe aus.
Simone erklärte ihm jedoch sofort die Lage. "Er war glücklicherweise so kulant und hat mir die Strafe storniert", so die Wienerin. Umso größer war der Schock, als über einen Monat später ein Brief in die Wohnung flatterte. Die Autofahrerin hatte trotzdem eine Strafverfügung erhalten. Besonders brisant: Statt 50 Euro wurden 65 Euro von ihr verlangt.
Auf "Heute"-Nachfrage räumte MA 67 (Parkraumüberwachung) den Fehler ein. Nach einer internen Überprüfung habe es sich um einen "Anwenderfehler des zuständigen Parkraumüberwachungsorgans" gehandelt. Der Fehler habe eindeutig auf diesen Einzelfall eingegrenzt werden können.
Man bedauere den entstandenen Aufwand und die Unannehmlichkeiten für die Betroffene ausdrücklich. Für die Wienerin gibt es damit gute Nachrichten: Das eingeleitete Verwaltungsstrafverfahren wird eingestellt. Sie muss selbst nichts weiter unternehmen.