Ein wichtiger Schritt zur künftigen Linzer Linie 13: Die Stadtregierung hat jetzt den Beschluss zur Vergabe der Straßenbauarbeiten gefasst. Sie wurden mit insgesamt 200.000 Euro (ohne Umsatzsteuer) veranschlagt.
Die Verbindung soll den Arbeitsweg für Pendler deutlich erleichtern: Sie wird das Gebiet rund um den Pichlinger See im Süden der Stadt mit bedeutenden Firmen wie der Voestalpine, im Chemiepark sowie an der Industriezeile verbinden und außerdem weiter bis nach Urfahr führen. Das sei wichtig für "Tausende Arbeitsplätze, so der zuständige Vbgm. Martin Hajart (ÖVP).
Die Details des Projekts: Prognosen gehen von täglich rund 3.000 Fahrgästen aus. In der Hauptverkehrszeit werden die Busse im 15-Minuten-Takt verkehren. Bei Bedarf sind zu Spitzenzeiten zusätzliche Verstärkerfahrten vorgesehen.
"Damit die Schnellbusse im Herbst 2027 starten können, müssen wir rechtzeitig die notwendige Infrastruktur schaffen", betont Hajart. Er kündigt u.a. Leiteinrichtungen für sehbeeinträchtige Menschen und Baumpflanzungen an.
Auch die Straßeninfrastruktur wird an den künftigen Busbetrieb angepasst. Im Bereich Bremenstraße und Im Südpark verändert die Stadt eine bestehende Grüninsel geringfügig. Dadurch entsteht die notwendige Fahrbahnbreite, damit ein 18 Meter langer Bus den Kurvenbereich passieren kann.