Supermarkt-Mitarbeiter

Tausende Euro – so flog Pfandflaschen-Betrüger auf

In Salzburg soll ein Ex-Supermarktmitarbeiter seinen Arbeitgeber abgezockt haben. Er löste bereits retournierte Pfandflaschen erneut ein.
Newsdesk Heute
10.04.2026, 16:04
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Über 10.000 Pfandflaschen brachten einem ehemaligen Angestellten eines Salzburger Supermarkts 3.500 Euro ein. Das Problem: Das Leergut war bereits von Kunden zurückgebracht worden. Dennoch soll es der Afghane (33) an sich genommen und erneut in den Automaten gesteckt haben.

Die Pfandbons habe er dann im Zeitraum zwischen September 2025 und Februar 2026 an den Selbstbedienungskassen eingelöst, ein aufmerksamer Ladendetektiv kam ihm jedoch auf die Schliche. Daher stand der 33-Jährige jetzt wegen gewerbsmäßigen Diebstahls vor Gericht.

Diversion für Angeklagten

In der Verhandlung zeigte sich der Familienvater geständig. Er bereue die Tat und habe das Geld zurückbezahlt. Die Verteidigung gab an, dass der Ex-Angestellte aus finanzieller Not gehandelt habe. Er soll neben seinen Kindern auch für seine kranke Mutter sorgen müssen.

Schlussendlich wirkten sich das Geständnis und die bereits geleistete Wiedergutmachung bei seinem Ex-Arbeitgeber positiv aus. Staatsanwaltschaft und Verteidigung konnten sich auf eine Diversion einigen.

Seitens des Gerichts wurden dem Angeklagten 100 Stunden gemeinnützige Arbeit angeboten. Sollte er diese ableisten, werde das Strafverfahren eingestellt. Der 33-Jährige zeigte sich einverstanden.

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