Kurz nach 23 Uhr entdeckten aufmerksame Passanten am Donnerstag den Brand in St. Georgen an der Gusen im Bereich des Rückhaltebeckens beim Sportplatz. Sie reagierten sofort, alarmierten die Einsatzkräfte und begannen mit ersten Löschmaßnahmen.
Die Feuerwehr rückte mit mehreren Fahrzeugen an. Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Anschließend führte die Feuerwehr Nachlösch- und Kontrollarbeiten mit einer Wärmebildkamera durch.
Am Einsatzort wurde eine abgeschossene Feuerwerksbatterie gefunden. Laut Polizei soll ein Jugendlicher auf der Wiese mit dem pyrotechnischen Gegenstand hantiert und diesen gezündet haben.
Dadurch dürfte das trockene Gras Feuer gefangen haben. Als mutmaßlicher Verursacher wurde ein 15-Jähriger aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung identifiziert. Die Ermittlungen der Polizei laufen. Noch unklar ist, wie hoch der entstandene Sachschaden ist.
Bei der Feuerwehr sorgt der Vorfall für Kopfschütteln. Durch die anhaltende Trockenheit brauche es "zurzeit nur kleinste Auslöser", um einen Vegetationsbrand auszulösen. "Das sollte sich eigentlich mittlerweile halbwegs herumgesprochen haben und verstärkt nur das Unverständnis für solche Ereignisse", schreibt die Feuerwehr auf Facebook.