Eine Jugendgruppe soll in einem Park in Wien-Brigittenau auf Gleichaltrige losgegangen sein. Die Verdächtigen sollen ihre Opfer geschlagen und getreten, nach Wertgegenständen durchsucht und die Parkanlage als "ihr Territorium" bezeichnet haben. Auch ein Messer soll bei der Attacke im Spiel gewesen sein.
Der Vorfall ereignete sich bereits am 11. April in einer Parkanlage im Bereich der Leystraße. Laut Polizei soll einer der Jugendlichen ein Messer gezogen und damit die Opfer bedroht haben. Der angegriffenen Gruppe gelang schließlich in einem unbeobachteten Moment die Flucht. Wertgegenstände konnten die mutmaßlichen Täter nicht erbeuten.
Nach umfangreichen Ermittlungen des Landeskriminalamtes Wien, Außenstelle Zentrum/Ost, wurden fünf Tatverdächtige im Alter zwischen zwölf und 15 Jahren ausgeforscht. Sie sind syrische und österreichische Staatsbürger.
Bei den Einvernahmen belasteten sich die Jugendlichen gegenseitig und schoben einander die Verantwortung für die Tat zu. Die Ermittlungsergebnisse wurden der Staatsanwaltschaft Wien übermittelt.