Novak Djokovic ist in Österreich aufgetaucht. Der Tennis-Superstar stattete dem Hauptquartier seines langjährigen Schlägerherstellers Head einen Besuch ab – und bekam dort einen ganz besonderen Blick hinter die Kulissen.
Für den 24-fachen Grand-Slam-Sieger war es gleichzeitig eine Reise in die Vergangenheit. Zuletzt 2009 hatte Djokovic das Head-Hauptquartier in Kennelbach in Vorarlberg besucht, um zu sehen, wie Tennisschläger hergestellt werden. Jetzt, 17 Jahre später, kehrte der Serbe zurück.
Diesmal wollte Djokovic aber nicht nur zuschauen. Der Tennis-Star verfolgte die einzelnen Schritte der Schlägerproduktion und legte schließlich sogar selbst Hand an.
Dabei durfte Djokovic ausprobieren, was normalerweise die Spezialisten in der Fabrik erledigen. Besonders spektakulär: Der Serbe griff selbst zur Sprühpistole und lackierte einen Tennisschläger.
Head hielt den ungewöhnlichen Arbeitseinsatz seines prominenten Besuchers mit der Kamera fest. Die Aufnahmen zeigen Djokovic mitten in der Produktion und gewähren gleichzeitig seltene Einblicke in die Herstellung der Rackets.
Seit vielen Jahren spielt Djokovic mit Schlägern des österreichischen Herstellers. Dass der Tennis-Superstar nun persönlich in der Fabrik vorbeischaute, sorgte für Aufsehen.
Zuletzt hatte der Serbe schwere Tage erlebt: Bei den US Open scheiterte der 39-Jährige bereits in der ersten Runde am Argentinier Mariano Navone.
Danach sprach er ungewöhnlich offen über seine körperlichen Probleme. Übelkeit und Erbrechen würden ihn heuer bei fast jedem Match begleiten, dazu kämen Krämpfe und Schmerzen. "Mein ganzer Körper beginnt zusammenzubrechen", schilderte Djokovic.
Besonders nachdenklich machte seine Antwort auf die Frage, wie es nun weitergehe: Er versuche herauszufinden, "wie weit ich so noch gehen kann".