Wo hat die Teuerung am schlimmsten zugeschlagen? Laut Erhebungen der AK Oberösterreich bei losen Pellets, die Preise stieg seit dem Vorjahr um satte elf Prozent. Die Konsumentenschützer haben September 2024 und 2025 vergleichen.
Genau hinschauen lohnt sich, denn es gibt große Unterschiede: Die Kosten für sechs Tonnen des Heizmaterials inklusive Transport bewegen sich von 1.848 bis 2.148 Euro.
Geringer erhöht, um vier Prozent, haben sich die Heizölpreis. Für 3.000 Liter muss man zwischen 3.124 und 3.292 Euro berappen – Lieferungspauschale inbegriffen.
Außerdem erhebt die Kammer halbjährlich die Entwicklung bei Brennholz (Buche trocken, Wassergehalt unter 20 Prozent, 33-Zentimeter-Stück, geschlichtet, ab Lager bzw. Hof). Beim günstigsten Anbieter kostet der Raummeter 111, beim teuersten 182 Euro. In diesem Fall sank der Durchschnittspreis um 1,87 Prozent.
Aktuelle Vergleiche zu allen Heizmitteln können auf der AK-Website abgerufen werden. Kunden finden eine Übersicht von 37 Angebote zu Pellets in Säcken und 34 zu losen, 37 Öllieferanten, sowie 46 Anbieter von Holz.
Zahlreiche enttäuschte Konsumenten: Seit Monaten gehen die Wogen wegen Mietwagen hoch – vor kurzem meldete 123-Transporter Insolvenz an. Unzählige Betroffene zittern um bereits bezahltes Geld.
Die Arbeiterkammer hat Tipps parat: Hat man etwa mit Kredit- oder Debitkarte gezahlt, sollte man die Rückbuchung beim jeweiligen Zahlungsdienstleister anfragen. Kann das Geld nicht per Reklamation zurückverlangt werden, ist eine Anmeldung der Forderung im Insolvenzverfahren möglich.