Erst Schmetterlinge im Bauch, dann das bittere Ende: Das Stück "Lamento" am Wiener Volkstheater zeigt, wie aus einer großen Liebe langsam tiefer Hass werden kann.
Alles beginnt wie im Märchen: Eine junge Schriftstellerin verliebt sich in einen Theatermacher. Die beiden werden ein Paar, gründen eine Familie und träumen von einer gemeinsamen Zukunft. Doch mit der Zeit bekommt die Beziehung immer mehr Risse. Der Mann entfernt sich zunehmend – bis die Liebe schließlich zerbricht.
In "Lamento" erzählt die skandinavische Künstlerin Madame Nielsen die Geschichte aus der Sicht der Frau. Das Stück feiert am 22. Oktober in der Dunkelkammer des Wiener Volkstheaters seine Uraufführung.
Madame Nielsen ist für ihre außergewöhnlichen Kunstaktionen bekannt. Einst lebte sie ein Jahr lang als Obdachlose, inszenierte ihre eigene Beerdigung und erfand sich schließlich als Madame Nielsen neu.