Kennst du schon den Leoparden-Hund?

Gestatten? Der "Louisiana Catahoula Leopard Dog" fällt nicht nur aufgrund seiner Farbe auf. 
Gestatten? Der "Louisiana Catahoula Leopard Dog" fällt nicht nur aufgrund seiner Farbe auf. Getty Images/iStockphoto
Die amerikanische Hunderasse "Louisiana Catahoula Leopard" ist ein echter Blickfang, aber älter als man denkt und ein offizieller "State-Dog". 

Viele Theorien um seine Entstehungsgeschichte tummeln sich um den offiziellen "State-Dog" im US-Bundesstaat Louisiana, dem "Louisiana Catahoula Leopard Dog". Eigentlich ein Jagd- und Hütehund der vor allem in den landwirtschaftlichen Betrieben vielseitig eingesetzt wurde und noch wird. Vor der Möglichkeit diverser Gen-Tests, wurden diesem besonderen Hund sogar die Gene des Rotwolfs angedichtet, was mittlerweile allerdings widerlegt werden konnte.

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Seit 1539? 

Zum ersten Mal Erwähnung, fand der "Catahoula" bereits 1539. Bei einer Expedition im Süden der USA, soll der Spanier Hernando de Soto den Vierbeiner dort entdeckt haben und ihn aufgrund seiner wolfsähnlichen Erscheinung mit importierten Bloodhounds und Mastiffs, aber auch Windhunden verpaart haben. Angeblich entstand der bekannte Leopard-Dog aber erst, als die französische Hunderasse "Beauceron" eingekreuzt wurde. 

Louisiana Catahoula Leopard Dog

Schulterhöhe: bis 61 Zentimeter (Rüde), bis zu 56 Zentimeter (Hündin) 

Gewicht: maximal 43 Kilogramm

Zulässige Farben: Alle Fellgrundfarben außer Weiß sind zulässig (kein Weißanteil über 70 Prozent). Gescheckt, Merle und gestromt ist besonders beliebt. Bei der Augenfarbe sind alle Farben erlaubt - auch verschiedenfarbige Augen. 

Hüte- oder Jagdhund? 

Der "Catahoula" kann beides, ist aber in erster Linie ein Jagdhund. Auch wenn er Viehherden sehr erfolgreich treibt und beschützt, blühte er erst so richtig auf der Jagd nach Wildschweinen und Waschbären auf. Da allerdings nicht ganz klar ist, welche Rassen sich im Leoparden-Hund vereinen, kennt der kynologische Dachverband für Hunde - der FCI - diesen Hund noch immer nicht als eigenständige Rasse an. Lediglich im United Kennel Club ist er vermerkt und eingetragen. 

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Charakter

Diese Hunderasse ist auf jeden Fall nichts für einen Hundeanfänger. Sie arbeitet gerne selbstständig und trifft auch eigenständig ihre Entscheidungen, wie die meisten Jagdhunde. Sie benötigen liebevolle Konsequenz auch genügend Know-How, da sie ständig hinterfragen, weshalb sie jetzt "gefallen" sollen. Junghunde sollten sehr gut sozialisiert werden und viel Kontakt zu anderen Welpen haben, da sie sich sonst eher zum Rüpel entwickeln können. "Catahoulas" sollten nur von seriösen Züchtern gekauft werden, die auch um die möglichen Problematiken des Merle-Gens wissen und die Gesundheit vor die Optik dieser Rasse stellen. 

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