Ein tragischer Todesfall erschüttert die Social-Media-Welt: Die Influencerin Yulia Burtseva ist im Alter von nur 38 Jahren nach einem kosmetischen Eingriff in Moskau gestorben. Die Mutter einer Tochter lebte zuletzt mit ihrer Familie in Italien. Russische Behörden haben Ermittlungen aufgenommen.
Wie russische Medien berichten, ließ sich Burtseva in einer privaten Klinik in Moskau einer Gesäßvergrößerung („Butt Lift“) mittels Injektionen unterziehen. Die Kosten sollen bei umgerechnet rund 5.300 Euro gelegen haben. Kurz nach dem Eingriff kam es zu einem plötzlichen medizinischen Notfall. Trotz sofortiger Behandlung konnte ihr Leben nicht mehr gerettet werden.
Im Raum steht laut Berichten der Verdacht auf einen anaphylaktischen Schock – eine schwere allergische Reaktion, die innerhalb kürzester Zeit lebensbedrohlich werden kann.
Besonders erschütternd: Nur wenige Stunden vor dem Eingriff hatte Yulia noch ein Video aus einem Café in Moskau gepostet. Lächelnd, scheinbar sorglos. Am Tag davor war sie extra aus Italien nach Russland gereist, wo sie mit ihrem italienischen Ehemann und der gemeinsamen Tochter lebte.
Der Eingriff soll in der "Elmas Clinic" stattgefunden haben, einer Privatklinik, die sich selbst als Zentrum für ästhetische Medizin bezeichnet und mit "zertifizierten, wissenschaftlich geprüften Produkten" wirbt. Die Moskauer Ermittlungsbehörden haben inzwischen Unterlagen sichergestellt, mehrere medizinische Gutachten angeordnet. Sollte sich Fahrlässigkeit bestätigen, könnten den verantwortlichen Ärzten Haftstrafen drohen.
Yulia Burtseva hatte sich in den vergangenen Jahren als Mama-Influencerin etabliert. Auf Social Media zeigte sie das fröhliche Leben einer internationalen Familie, sprach offen über Schönheitsbehandlungen und medizinischen Tourismus. Nun ist ausgerechnet dieser Teil ihres Lebens zu einem bitteren Schicksal geworden.
Nach Bekanntwerden ihres Todes reagierten viele Follower fassungslos. Kommentare wie "Sie hat vor wenigen Stunden noch Storys gepostet – das kann nicht wahr sein" oder "Zehn Stunden vorher war sie glücklich und hat gelächelt" häufen sich. Andere mahnen eindringlich: "Keine OP der Welt ist dieses Risiko wert."
Ihr Ehemann und die gemeinsame Tochter befinden sich derzeit in Italien. Zurück bleiben tiefe Trauer und viele offene Fragen.