Eine Tochter des Ex-Teamspielers Frenkie Schinkels hat auf vielen Ebenen zu kämpfen. Die Tochter des früheren Nationalspielers Frenkie Schinkels steht nämlich vor großen finanziellen Herausforderungen. Der Vater ihrer Kinder wurde nach Zypern abgeschoben, die monatlichen Unterhaltszahlungen in Höhe von rund 600 Euro bleiben seither aus – das berichtet die "Krone".
Die 35-Jährige lebt mit ihren drei Kindern in St. Pölten. Vor drei Jahren erlitt sie einen schweren Schlaganfall und ist seither laut eigenen Angaben zu rund 60 Prozent körperlich beeinträchtigt. Trotz gesundheitlicher Einschränkungen arbeitet sie in Vollzeit in einem Bürojob: "Ich fühle mich im Stich gelassen", sagt sie der "Krone". Und: "Am Ende des Monats müssen die Kinder oft kalt essen."
Nach Abzug von Miete, Energie- und Lebenshaltungskosten bleibt laut der Mutter kaum Geld übrig. Zusätzliche Ausgaben wie Schulveranstaltungen würden das Budget weiter belasten. Die 16-jährige Tochter trägt mit ihrem Einkommen zum Haushalt bei.
Der Vater der beiden älteren Kinder, ein ehemaliger Jugendtrainer, wurde nach einer Verurteilung wegen Drogenhandels und mehreren Haftstrafen abgeschoben. Seitdem fehlen die bisherigen Unterhaltszahlungen: "Kurz vor meinem Schlaganfall wurde der Vater der zwei älteren Kinder abgeschoben." Ihr gehe es nicht um Luxus, sondern: "Was kann eine alleinerziehende Mutter dafür, dass ihr Mann abgeschoben wurde? Ich will nur, dass es meinen Kindern gut geht."
Eine Durchsetzung von Unterhaltsansprüchen im Ausland gestaltet sich schwierig. Der Magistrat St. Pölten erklärt dazu, dass grundsätzlich auch im Ausland Unterhaltspflichten bestehen, die Vollstreckung jedoch je nach Land kompliziert sein könne. In der Bundesregierung wird derzeit über eine gesetzliche Unterhaltsgarantie diskutiert.
Frenkie Schinkels unterstützt seine Tochter nach eigenen Angaben im Rahmen seiner Möglichkeiten. Die Betroffene betont, sie wünsche sich vor allem finanzielle Sicherheit für ihre Kinder.