Die neue Komödie mit dem "Mission: Impossible"-Star ist an den nordamerikanischen Kinokassen deutlich schwächer gestartet als erhofft. Laut Box Office Mojo kamen am Startwochenende gerade einmal rund acht Millionen US-Dollar zusammen.
Das Branchenmagazin "Variety" zeichnet bereits ein ziemlich düsteres Bild: "Digger" könnte sich zu einem der größten Kino-Flops des Jahres entwickeln – möglicherweise sogar zu einem der heftigsten überhaupt.
Für Warner Bros. sind acht Millionen Dollar jedenfalls alles andere als ein Grund zum Feiern. Die Produktion soll stolze 160 bis 180 Millionen Dollar gekostet haben. Erwartet hatte das Studio zum Start zumindest 18 bis 20 Millionen Dollar – wobei selbst das angesichts des riesigen Budgets noch keine Traumzahl gewesen wäre.
Um halbwegs standesgemäß aus den Startlöchern zu kommen, hätte "Digger" Experten zufolge rund 40 Millionen Dollar am ersten Wochenende einspielen müssen. Davon ist der Film ziemlich weit entfernt.
Seit 1. Oktober läuft "Digger" auch in Österreichs Kinos.
Cruise spielt diesmal Digger Rockwell, einen mächtigen Ölbaron, der plötzlich vor einem eher unangenehmen Problem steht: Die Welt muss gerettet werden – und an der drohenden Katastrophe ist er auch noch selbst schuld. Freiwillig scheint Rockwell die Sache allerdings nicht unbedingt anzugehen.
Regie führte Oscarpreisträger Alejandro González Iñárritu, bekannt für "Birdman" und "The Revenant – Der Rückkehrer". Ebenfalls mit dabei ist Sandra Hüller. Sie spielt Rockwells impulsive Halbschwester.
Große Namen, großes Budget, große Erwartungen – nur die Kinokassen spielen bislang nicht mit. Für Tom Cruise heißt die schwierigste Mission diesmal offenbar nicht "Impossible", sondern schlicht: Break-even.