Kreation schockt alle

"Tor zur Hölle" – Café serviert Cappuccino in Grillhuhn

Der "Kurachino" aus Belarus, ein Cappuccino im Grillhuhn, sorgt mit viralem Video für Diskussionen. Eine geniale Food-Idee oder gezielte Provokation?
Newsdesk Heute
12.02.2026, 19:33
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"Ein Tor zur Hölle hat sich geöffnet", titelt die Osteuropa-Nachrichtenagentur NEXTA zu einem viralen Clip aus Belarus. Darin ist ein Mann zu sehen, der ein "Kurachino" genießt.

Was das ist? Ein Cappuccino serviert in einem ganzen Brathuhn – der Name ist Programm.

"Mit dem Geschmack von Hähnchenmilch", scherzt der Tester mit dem fettigen Gockel in den bloßen Händen und zieht einen kräftigen Schluck durch den Strohhalm. "Ooooh!"

Diese "köstliche und belebende Kombination" werde früh am Morgen zum ersten Hahnenschrei getrunken, erklärt er.

Rage Bait?

Das kurze Video scheidet Geister. Ist es eine geniale Idee, oder doch eine abscheuliche Perversion? Höchstwahrscheinlich eher eine gezielte Provokation (engl. rage bait) zur Steigerung der eigenen Internetreichweite.

Denn bei dem "Kurachino"-Fan im Video handelt es sich um den bekannten belarussischen Food-Blogger Koko_by. Bei genauerem Hinsehen ergeben sich Hinweise darauf, dass er das Huhn wohl selbst mitgebracht hatte.

So glänzen seine Hände bereits vor der gefilmten Übergabe durch das selbst amüsierte Kaffeehauspersonal verdächtig nach Fett.

Und: Das Café "Roast" in Minsk, wo er offensichtlich gedreht hat, ist eine eher klassische Rösterei mit großem Kaffee-Sortiment und kleinem Snack-Angebot. Geröstet werden dort aber laut Webseite nur Kaffeebohnen, keine Gockel.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 12.02.2026, 19:38, 12.02.2026, 19:33
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