Darren Bazeley sammelte als aktiver Spieler über 450 Einsätze für den FC Watford, FC Walsall und die Wolverhampton Wanderers. 2005 zog es den Engländer dann nach Neuseeland – der Beginn einer Reise, die im Sommer ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Wenn Bazeley mit seiner Mannschaft ins Turnier startet, wird er der erste Trainer überhaupt sein, der bei einer U17-WM, einer U20-WM, den Olympischen Spielen sowie der Endrunde der Profis an der Seitenlinie gestanden hat.
Mohamed Salah, Alexander Isak, Erling Haaland - und dann Chris Wood: In der vergangenen Premier-League-Saison brillierte der Stürmer von Nottingham Forest, lag mit seinen 20 Treffern auf dem geteilten vierten Platz der Torjägerliste. In dieser Spielzeit bremste ihn aber eine Knieverletzung mit anschließender Operation lange aus. "Es ist nicht so gelaufen, wie wir es uns vorgestellt hatten", sagte der 34-Jährige über seine Leidenszeit. Im Saisonendspurt kehrte er endlich auf den Platz zurück - und knipste sofort wieder. Nach seiner WM-Premiere vor 16 Jahren will Wood damit auch auf der größten Bühne weitermachen.
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Im Gegensatz zu den legendären "All Blacks" im Rugby spielen die "All Whites" im Fußball nur eine kleine Rolle. Neuseeland liegt in der Weltrangliste auf Platz 85, keine andere qualifizierte Nation ist schlechter platziert. Bei der dritten WM-Teilnahme soll nun erstmals der Sprung in die K.o.-Runde gelingen. Dass die Neuseeländer das Zeug zum Favoritenschreck haben, bewiesen sie bei ihrem letzten Auftritt: 2010 in Südafrika kam der Underdog zu einem 1:1 gegen Italien - damals noch amtierender Weltmeister.