Marokko greift an

Sensations-Vierter will es bei WM 2026 wieder wissen

Bei der WM in Katar landete Marokko vor vier Jahren noch sensationell im Halbfinale, wurde Vierter. Nun sind die Nordafrikaner Geheimfavoriten.
Sport Heute
21.05.2026, 10:39
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Der Trainer

Mohamed Ouahbi tritt ein schweres Erbe an. Sein Vorgänger Walid Regragui führte Marokko 2022 als erste afrikanische Nation in ein WM-Halbfinale, zuletzt gab es nachträglich den Sieg beim Afrika Cup. Er ist damit der erfolgreichste Trainer der Historie der "Löwen vom Atlas". Trotzdem mussten die Nordafrikaner drei Monate vor ihrem WM-Auftakt einen Trainerwechsel verkraften. Immerhin verfügt der neue Mann über WM-Erfahrung. Ouahbi triumphierte mit Marokko überraschend bei der U20-Weltmeisterschaft 2025.

Der Star

"Träume groß. Arbeite hart", postete Achraf Hakimi nach der WM in Katar auf Instagram. Ein Mantra, das sich vier Jahre später ausgezahlt hat. Mit Paris Saint-Germain sammelte Marokkos Kapitän fleißig Titel. Es ist auch an Afrikas Fußballer des Jahres, den Erfolg auf Klub- auch auf Länderebene weiter voranzutreiben. Das Standing dazu hat der einstige Rechtsverteidiger von Borussia Dortmund längst inne. Sein Markenzeichen: brachiale Geschwindigkeit und ein unermüdlicher Offensivdrang, mit dem er mitunter als verkappter Flügelspieler auftritt.

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Das Besondere

Historischer WM-Vierter, Afrikameister, goldene Generation: Marokko will weiter in die Phalanx der Weltspitze des Fußballs vordringen. Abseits von Europas und Südamerikas Schwergewichten wabert Marokko im Dunst der Geheimfavoriten. Nicht nur wegen des Halbfinaleinzugs in Katar, sondern auch als einer der künftigen Gastgeber der WM 2030 ist die Erwartungshaltung im 38-Millionen-Einwohner-Staat immens. Neben dem schillernden Duo aus Hakimi und Real Madrids Brahim Diaz tummeln sich bekannte Bundesliga-Gesichter wie Stuttgarts Bilal El Khannouss oder der Ex-Münchener Noussair Mazraoui im Aufgebot. Der Verband zielt seit geraumer Zeit darauf ab, Talente marokkanischer Herkunft, die in Europa geboren wurden, zu überzeugen, für Marokko aufzulaufen. So haben viele Spieler europäische Topausbildungen genossen und agieren taktisch auf Spitzenniveau.

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