Der türkische Badeort Antalya wurde von einem Tornado heimgesucht. Provinzgouverneur Hulusi Sahin sprach von einem äußerst ungewöhnlichen Vorfall. Der Grund: Die Windhose habe nur auf der Baustelle im Stadtteil Kepez gewütet. Die anderen Teile der Stadt blieben verschont.
Für vier Bauarbeiter kam allerdings jede Hilfe zu spät. Wie der "Kurier" berichtet, traf der Tornado in der Nacht auf Dienstag ihren Wohncontainer. Eine weitere Person kam mit leichten Verletzungen davon.
Bei dem Vorfall wurden zwei Wohncontainer auf der Baustelle durch die Luft gewirbelt und zerstört. Laut dem Gouverneur kam es zu keinen weiteren Schäden. Im übrigen Gebiet von Antalya kam es zu Regenfällen.
Diese fielen in Istanbul noch heftiger aus. Dort kam es zu einem Verkehrschaos. Am Dienstagmorgen waren zahlreiche Unterführungen überschwemmt, berichteten mehrere Medien. Bereits zur Monatsmitte kamen in der türkischen Metropole acht Menschen durch Überschwemmungen ums Leben.