Energiewende

TotalEnergies stoppt US-Windparks zugunsten von Erdgas

TotalEnergies stoppt Windparkpläne vor US-Ostküste und investiert stattdessen in Flüssiggas – politische Weichenstellung nach Trumps Wahlsieg.
Newsdesk Heute
23.03.2026, 20:38
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Der französische Energieriese TotalEnergies hat sich mit der US-Regierung darauf geeinigt, die geplanten Windpark-Projekte vor der Ostküste der USA zu beenden. TotalEnergies-Chef Patrick Pouyanné hat am Montag am Rande einer Energiekonferenz in Houston, Texas, eine entsprechende Vereinbarung mit US-Innenminister Doug Burgum unterschrieben.

Die ursprünglich vorgesehenen Investments von 928 Millionen Dollar, also mehr als 800 Millionen Euro, für zwei Offshore-Windparks werden jetzt in Erdgasprojekte gesteckt. Vor allem ein geplantes Flüssiggas-Terminal im Hafen von Brownsville in Texas soll davon profitieren.

Trump ist als Windkraft-Gegner bekannt

TotalEnergies hatte zwei Windkraft-Projekte vor den Küsten von New York und North Carolina in der Pipeline, mit einer Gesamtleistung von vier Gigawatt.

Nach der Wiederwahl von US-Präsident Donald Trump hat der Konzern aber angekündigt, die Projekte auf Eis zu legen, weil es mit den Genehmigungen in den USA jetzt schwierig werden dürfte. Trump ist als Windkraft-Gegner bekannt.

Räder würden "Wale in Wahnsinn" treiben

Schon am Tag seiner erneuten Angelobung am 20. Jänner 2025 hat er ein Dekret gegen den Ausbau der Windenergie unterschrieben.

In den letzten Monaten hat er Windräder als "Betrug" bezeichnet und gemeint, sie würden "Wale in den Wahnsinn" treiben. Sein Vorgänger Joe Biden hingegen hat die Windkraft gefördert.

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