Tödliches Zug-Unglück

Tote, Verletzte und Eingeklemmte bei Bahn-Katastrophe

In der südspanischen Provinz Córdoba sind am Sonntagabend zwei Hochgeschwindigkeitszüge entgleist. Mehrere Menschen kamen ums Leben.
Newsdesk Heute
18.01.2026, 21:49
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Der schwere Zug-Unfall ereignete sich laut spanischen Medien gegen 19.45 Uhr nahe der Ortschaft Adamuz in der Provinz Córdoba. Wie die spanische Bahninfrastrukturgesellschaft Adif laut "El Mundo" mitteilte, entgleiste der Fernzug Iryo 6189 auf der Strecke von Málaga nach Madrid (Puerta de Atocha) bei der Einfahrt in Gleis 1. Dabei geriet der Zug auf das Nachbargleis – genau in dem Moment, als dort der Zug 2384 von Madrid nach Huelva unterwegs war.

Auch dieser zweite Hochgeschwindigkeitszug wurde durch die Kollision aus den Schienen gehoben. Nach Angaben der Guardia Civil kamen bei dem Unglück mindestens zwei Menschen ums Leben. Später wurde die Opferzahl auf fünf, dann auf sieben erhöht.

Rund 100 Passagiere wurden zum Teil schwerst verletzt, weitere Personen sollen noch in den Zügen eingeschlossen sein. Die Andalusische Notfallagentur (EMA) bestätigte Verletzte. Umgehend wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften zur Unfallstelle geschickt.

Dutzende Rettungskräfte im Einsatz

Im Einsatz stehen laut Emergencias 112 Andalucía fünf mobile Intensivstationen (UVIs), ein Logistikfahrzeug des Rettungsdienstes, vier Einheiten für kritische Notfälle (DCCU). Dutzende Sanitäter, Feuerwehr und Polizei arbeiteten vor Ort unter Hochdruck. Der Unfall hatte massive Auswirkungen auf den Bahnverkehr. Die Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Madrid und Andalusien wurde vollständig gesperrt.

Alle Züge, die sich bereits auf der Strecke befanden, wurden laut Renfe zu ihren Ausgangsbahnhöfen zurückgeschickt. Auch Adif bestätigte die Unterbrechung des gesamten Fernverkehrs in der Region. Warum der Iryo-Zug entgleiste, ist derzeit noch unklar. Die Behörden haben Ermittlungen aufgenommen. Technische Probleme an den Weichen gelten als mögliche Ursache. Die genaue Zahl der Opfer könnte sich noch erhöhen, da Rettungskräfte weiterhin versuchen, eingeschlossene Personen aus den Waggons zu befreien.

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