Wie "Heute" ausführlich berichtete, soll eine junge Mutter in Graz-Wetzelsdorf, die von ihrer Schwangerschaft nichts gewusst haben will, daheim ein Kind zur Welt gebracht und danach auf einem Fensterbankerl außen an ihrem Mehrparteienhaus abgelegt haben.
Daraufhin stürzte der Bub mehrere Meter tief auf das darunter liegende Carport. Das behauptet zumindest die 20-Jährige. Im Raum steht nämlich auch, dass sie das Baby hinuntergeworfen haben könnte.
Nun nimmt der Fall eine neue Wendung: Die 20-jährige Mutter wurde am Donnerstag aus der U-Haft entlassen. Die Staatsanwaltschaft Graz bestätigt dies auf Anfrage der "Kleinen Zeitung".
Begründet wird die Entlassung damit, dass die akute Tatbegehungsgefahr zwar weiter vorliege, jedoch nun durch Auflagen ersetzt wird. Zu den Auflagen werden keine näheren Angaben gemacht.
Auch die Einstufung der Tat hat sich geändert: Der Verdacht des Mordes hat sich laut Staatsanwaltschaft nicht bestätigt. Inzwischen wird wegen Tötung eines Kindes während der Geburt ermittelt. Dafür drohen zwischen sechs Monaten und fünf Jahre Haft.