Neue Details zur Bluttat

Tragisch: Spaziergängerin hörte Todes-Schüsse in Schule

Fünf Tage nach dem Femizid an einer Lehrerin (28) in Taufkirchen gibt die Obduktion neue Einblicke. Eine Zeugin hörte kurz vor 17 Uhr Schüsse.
Oberösterreich Heute
17.06.2026, 16:26
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Der Femizid an einer 28-jährigen Lehrerin in der Mittelschule Taufkirchen an der Pram erschüttert weiterhin ganz Oberösterreich. Nun bringen die Ermittlungen weitere Details ans Licht.

Wie die OÖN berichten, wurde bei der Obduktion bestätigt, dass der 29-jährige Lehrer und Vizedirektor seine Kollegin zunächst mit mehreren heftigen Messerstichen im Halsbereich attackierte. Diese Verletzungen waren bereits tödlich. Erst rund zwei Stunden später soll der Mann drei Schüsse auf den Kopf- und Gesichtsbereich der Frau abgegeben haben.

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Lange war unklar, wann genau die Schüsse fielen. Nun meldete sich eine Spaziergängerin bei den Ermittlern. Sie gab an, kurz vor 17 Uhr zwei laute Knallgeräusche gehört zu haben. Dieser Hinweis hilft den Behörden nun dabei, den genauen Ablauf der Tat besser zu rekonstruieren.

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe
Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555
Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247
Rat auf Draht: 147
Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20
Polizei-Notruf: 133
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Die junge Lehrerin hatte ihren Unterricht am Freitag gegen 12.35 Uhr beendet. Ihr Kollege soll sie anschließend zu einem Gespräch in die Schulbibliothek gebeten haben. Dort dürfte sich die Bluttat wenig später abgespielt haben.

Am Nachmittag war bereits das Reinigungspersonal im Gebäude. Der Verdächtige erklärte laut Ermittlungen, dass die Bibliothek an diesem Tag nicht gereinigt werden müsse. Danach versperrte er den Raum und verließ die Schule.

Wenig später fuhr der 29-Jährige mit seinem Auto in Richtung Freinberg. Gegen 17 Uhr krachte der Wagen mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Baum. Die Ermittler gehen davon aus, dass sich der Mann unmittelbar davor selbst in den Kopf geschossen hatte.

Handy-Ortung führte zu Leiche

Die verzweifelte Suche nach der Lehrerin lief zu diesem Zeitpunkt bereits. Weil die Ortung ihres Handys zur Schule führte, suchten Kollegen das Gebäude ab. Gegen 18 Uhr machten sie schließlich die schreckliche Entdeckung in der versperrten Bibliothek.

{title && {title} } red, {title && {title} } 17.06.2026, 16:26
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