Ärger statt Fahrspaß

Traum-Rennrad um 3.570 Euro wird zum Albtraum

3.570 € für ein Rennrad, doch statt Fahrspaß gab es nur Ärger! Ein Kärntner kämpfte monatelang mit Mängeln und Reparaturen – dann schritt die AK ein.
28.10.2026, 13:00
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Im Juli 2025 erfüllte sich ein Kärntner seinen sportlichen Traum: Ein hochwertiges Rennrad im auffälligen Design für knapp 3.570 Euro. Doch die Freude währte nur kurz. Bereits nach wenigen Fahrten zeigten sich deutliche Lack- und Verarbeitungsmängel.

Zwar wurde der Rahmen anfangs getauscht, doch auch das Ersatzteil wies rasch wieder Kratzer und sogar Risse im Bereich der Sattelklemme auf. Als wäre das nicht genug, legte eine Sicherheits-Rückrufaktion der Vordergabel das Rad monatelang komplett still.

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Spezielles Design

Als der Händler schließlich nur noch Rahmen in völlig anderen Farben anbot, riss beim Konsumenten der Geduldsfaden, denn das spezielle Design war ein Hauptgrund für den Kauf. Nach knapp neun Monaten Ärger und gescheiterten Reparaturversuchen wandte sich der Mann an den Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Kärnten – mit Erfolg.

AK-Konsumentenschützerin Valentina Konatschnig betont: "Ein Kunde, der über 3.500 Euro ausgibt, darf zu Recht ein einwandfreies Produkt erwarten. Wenn Nachbesserungen scheitern und sich Risse im Rahmen bilden, geht es nicht mehr nur um Ästhetik, sondern um die Sicherheit."

"Mängel nicht einfach hinnehmen"

Die Expertin pochte auf das Verbrauchergewährleistungsgesetz. "Bietet der Händler nach mehrmaligen Versuchen keine vertragsgemäße Lösung, greift das Recht auf Vertragsauflösung." Die Intervention der AK zeigte Erfolg, das Unternehmen zahlte den gesamten Betrag zurück.

"Verbraucherinnen und Verbraucher müssen Mängel nicht einfach hinnehmen, unsere Expertinnen und Experten setzen sich kostenlos für ihr Recht ein", betont AK-Präsident Günther Goach.

wil, 28.10.2026, 13:00
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