Traum verwandelte sich in Albtraum: 2019 erfüllten sich Claudia und Markus Dyck in St. Georgen am Ybbsfelde in Niederösterreich den Wunsch vom eigenen Haus. Das Holz-Massiv-Haus war damals erst drei Jahre alt. Rund fünf Jahre lang schien alles in Ordnung zu sein. Dann traten zunehmend Schäden an der Fassade auf.
Risse, problematische Fensteranschlüsse und Wassereintritte bereiten der Familie Sorgen. Denn es steht die Frage im Raum, ob die Feuchtigkeit bereits die darunterliegende Holzkonstruktion angegriffen hat. Ein Sanierungsangebot über rund 46.000 Euro stellt die Familie schließlich vor eine große Herausforderung.
Experte Günther Nussbaum will herausfinden, wie schwer die Schäden tatsächlich sind. Dafür öffnet der Sachverständige Teile der Konstruktion und untersucht unter anderem die Dämmung, die Sockelbereiche und die Fensteranschlüsse.
Dabei bestätigt sich nicht jede ursprüngliche Vermutung. Dafür entdeckt Nussbaum andere Schwachstellen: Der Putzaufbau erweist sich als problematisch. An einigen Stellen kann Feuchtigkeit in die Konstruktion eindringen.
Damit stellt sich die Frage, welche Maßnahmen tatsächlich notwendig sind, um die Schäden zu beheben und weitere Feuchtigkeitseintritte zu verhindern.
Neben den baulichen Problemen kommt eine rechtliche Schwierigkeit hinzu. Claudia und Markus Dyck haben das Haus gebraucht von einer Privatperson gekauft. Seit der ursprünglichen Errichtung sind bereits mehrere Jahre vergangen.
Diese Ausgangslage erschwert den Fall zusätzlich. Für die Familie geht es nun darum, das Ausmaß der Schäden zu verstehen und zu klären, welche Sanierung erforderlich ist. Wie der Fall der Familie ausgeht, kann man am 25. Oktober auf Joyn und Puls 4 in der neuen Folge "Pfusch am Bau" ab 20:15 Uhr sehen.