Marius Borg Høiby, der Sohn von Königin Mette-Marit, verbringt aktuell seine Untersuchungshaft derzeit auf Gut Skaugum. Auf dem Anwesen seiner Eltern trägt er eine Fußfessel. Seit dem 13. Juli 2026 darf er dort unter den geltenden Auflagen bleiben.
Offenbar will Høiby die Zeit nicht ungenutzt verstreichen lassen. Sein neuer Anwalt Alexander Greaker erklärte gegenüber "Dagbladet": "Er ist motiviert, mit der Arbeit zu beginnen, und möchte diese Zeit nutzen, um ein konkretes Stellenangebot zu erhalten." Möglich sei das aufgrund der derzeitigen Bedingungen.
Beruflich ist damit laut "Gala" offenbar ein Neustart geplant – juristisch steht Høiby hingegen weiterhin ein Verfahren bevor. Nach seiner Verurteilung zu vier Jahren Haft unter anderem wegen zweier Vergewaltigungen und Gewalt gegen eine frühere Partnerin legte er Berufung ein. Diese wurde am 10. September 2026 zugelassen.
Der Sohn von Mette-Marit hatte daraufhin seine bisherigen Anwälte Ellen Holager Andenæs und Petar Sekulic entlassen und Alexander Greaker sowie Daniel Storrvik engagiert.
"Jetzt bringen wir eine neue Perspektive ein und haben die Möglichkeit, eine neue Strategie zu entwickeln. Das werden wir auch tun", erklärten die neuen Juristen. Der Berufungsprozess soll am 9. Februar 2027 vor dem Berufungsgericht Borgarting beginnen, derzeit sind 16 Verhandlungstage vorgesehen.