Um Uran sicherzustellen

Trump schließt Bodentruppeneinsatz im Iran nicht aus

Donald Trump schließt den Einsatz von US-Bodentruppen im Iran nicht aus, um das Atomprogramm der Islamischen Republik zu kontrollieren.
Newsdesk Heute
08.03.2026, 16:29
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US-Präsident Donald Trump schließt laut eigenen Angaben nicht aus, Bodentruppen in den Iran zu schicken, um das angereicherte Uran der Islamischen Republik zu sichern. "Vielleicht werden wir das irgendwann machen", sagte er am Samstag zu Journalisten an Bord der Air Force One. "Das wäre eine tolle Sache."

Trump sprach dabei über das iranische Atomprogramm, das die USA als eines ihrer Kriegsziele sehen. Bodentruppen könnten "möglicherweise" eingesetzt werden, meinte Trump weiter, betonte aber, dafür müsse es einen "sehr guten Grund" geben. Zu den iranischen Streitkräften sagte er, bei einem Einsatz würden diese "so geschwächt, dass sie auf Bodenebene nicht mehr kämpfen könnten".

Kritiker des laufenden US-israelischen Krieges meinen, Luftangriffe allein würden nicht ausreichen, um den Iran dauerhaft an der Entwicklung einer Atombombe zu hindern. Westliche Staaten, vor allem die USA und Israel, werfen dem Iran vor, eine Atombombe bauen zu wollen.

Zweifel an Operation "Midnight Hammer"

Teheran bestreitet das und beharrt auf dem Recht, Atomtechnologie für zivile Zwecke zu nutzen. Laut der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA ist der Iran das einzige Land ohne Atomwaffen, das Uran auf 60 Prozent anreichert – das ist weit mehr, als man für zivile Nutzung braucht.

Im vergangenen Juni hatte die US-Armee während des zwölftägigen Krieges zwischen Israel und dem Iran iranische Atomanlagen bombardiert. Dabei kamen Tarnkappenbomber und bunkerbrechende Bomben zum Einsatz.

Trump zeigte sich damals überzeugt, dass er damit den Bau iranischer Atombomben verhindert habe. Die Anreicherungsanlagen des Iran seien durch die von ihm angeordnete Operation "Midnight Hammer" "vollständig zerstört" und "ausgelöscht" worden. Experten bezweifeln das allerdings.

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