US-Präsident Donald Trump hat den Druck auf den Iran weiter erhöht und eine vollständige Kapitulation der Islamischen Republik verlangt. In einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social machte er deutlich, dass er nur unter dieser Bedingung zu einer Einigung bereit ist.
"Es wird keine Einigung mit dem Iran geben, außer (bei) bedingungsloser Kapitulation!", schrieb Trump am Freitag in seinem Onlinedienst. Zuvor hatte der Iran erneut mehrere Ziele in der Golfregion angegriffen.
Nach einer Kapitulation würden die USA und ihre Verbündeten laut Trump dabei helfen, den Iran wirtschaftlich wieder aufzubauen. Man werde das Land "vom Rand der Zerstörung zurückzuholen und ihn wirtschaftlich größer, besser und stärker zu machen als je zuvor", erklärte der Präsident.
Als Voraussetzung nannte Trump jedoch eine neue Führung in Teheran. Der Iran müsse einen "großartigen und akzeptablen Führer" oder mehrere Führungsfiguren ernennen.
Bereits am Donnerstag hatte Trump in Interviews gesagt, er wolle in die Entscheidung über einen Nachfolger für den getöteten iranischen Anführer Ayatollah Ali Chamenei eingebunden werden. Als möglicher Kandidat gilt im Iran unter anderem Chameneis Sohn Modschtaba.
Diesen lehnte Trump jedoch deutlich ab und bezeichnete ihn als "inakzeptabel" sowie als "Leichtgewicht".
Die USA und Israel hatten am Samstag massive Luftangriffe auf Ziele im Iran gestartet. Dabei wurden neben Chamenei auch weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Seitdem greift der Iran Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Region an.