Iranische Gegenangriffe

Opfer in Golfstaaten – 3 Tote in Emiraten, 1 in Kuwait

Bei iranischen Angriffen in der Golfregion wurden mehrere Menschen getötet. Die Gewalt zwischen Iran, Israel und den USA eskaliert weiter.
Newsdesk Heute
01.03.2026, 15:53
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Durch die iranischen Gegenangriffe sind in der Golfregion mehrere Menschen ums Leben gekommen. In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden laut Verteidigungsministerium am Sonntag drei Menschen getötet. Es handelt sich dabei um Staatsbürger aus Pakistan, Nepal und Bangladesch. Weitere 58 Menschen wurden verletzt. Die Vereinigten Arabischen Emirate haben nach eigenen Angaben 165 ballistische Raketen entdeckt, von denen 152 zerstört wurden. Außerdem seien 541 iranische Drohnen registriert worden, 506 davon konnten abgefangen und zerstört werden.

Berichte über Opfer auch aus Kuwait

Auch aus Kuwait gibt es Berichte über Opfer nach iranischen Angriffen. Das Gesundheitsministerium meldet einen Toten und 32 Verletzte, alle seien Ausländer. Die USA und Israel haben am Samstag in der Früh massive Luftangriffe gegen den Iran geflogen. Bei Angriffen in Teheran wurde der oberste iranische Führer Ayatollah Ali Chamenei getötet. Als Antwort darauf griff der Iran Israel sowie US-Militärstützpunkte in mehreren Staaten der Golfregion an. In Israel sind seither neun Menschen ums Leben gekommen. Am Sonntag dauerten die gegenseitigen Angriffe weiter an.

Bei den iranischen Gegenangriffen im Nahen Osten nach dem US-israelischen Militärschlag sind laut Angaben aus Großbritannien und Syrien Raketen in Richtung Zypern und Damaskus abgeschossen worden. "Zwei ballistische Raketen, die in Richtung Zypern abgefeuert wurden", seien abgefangen worden, sagte der britische Verteidigungsminister John Healy am Sonntag im Sender BBC. Außerdem sei in der Nähe der syrischen Hauptstadt Damaskus eine iranische Rakete von israelischen Abwehrsystemen abgefangen worden, wie die Nachrichtenagentur AFP am Sonntag aus Kreisen des syrischen Innenministeriums erfahren hat.

"Ziemlich sicher" nicht auf Zypern gezielt

Die Raketen hätten "ziemlich sicher" nicht auf Zypern gezielt, ergänzte Healy. "Dennoch zeigt dies, wie sehr unsere Stützpunkte, unser Personal, Militärangehörige und Zivilisten derzeit gefährdet sind." Das Risiko für "wahllose" Vergeltungsschläge von Seiten des Irans steige. Großbritannien betreibt eine Militärbasis auf Zypern und ist mit britischen Kampfflugzeugen an den Abwehrmaßnahmen in der Region beteiligt.

Das britische Außenministerium hat britische Staatsbürger in Bahrain, Kuwait, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten aufgefordert, angesichts des eskalierenden Konflikts im Nahen Osten "vor Ort Schutz zu suchen". Außerdem wird von allen nicht unbedingt notwendigen Reisen in die Region abgeraten.

{title && {title} } red, {title && {title} } 01.03.2026, 15:53
Jetzt E-Paper lesen