Zerstörung von Energieanlagen

Trump verschiebt Iran-Ultimatum um zehn Tage

US-Präsident Donald Trump verschiebt das Ultimatum an den Iran um zehn Tage und verweist auf Fortschritte bei den laufenden Verhandlungen.
Newsdesk Heute
26.03.2026, 21:52
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US-Präsident Donald Trump hat sein Ultimatum an den Iran wieder verschoben. Auf Wunsch der iranischen Regierung setzt er "die Frist zur Zerstörung von Energieanlagen um zehn Tage bis Montag, den 6. April 2026 um 20 Uhr Ostküstenzeit" aus, wie Trump am Donnerstag auf seinem Onlinedienst Truth Social bekanntgab. Er erklärte das damit, dass die Verhandlungen mit dem Iran "sehr gut" laufen.

Trump erwägt Kontrolle über iranisches Öl als Option

Trump hatte am Donnerstag bei einer Kabinettssitzung in Washington erklärt, dass es "eine Option" sei, die Kontrolle über das iranische Öl zu übernehmen. Trump verglich die Situation im Iran mit jener in Venezuela. Dort gebe es laut ihm eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Regierung, wenn es um die Ölvorräte geht. Trump betonte weiter, dass seine Regierung in Venezuela "sehr gut mit der Kooperation bei den Ölvorräten gefahren" sei.

"Wir haben Milliarden und Abermilliarden Dollar eingenommen", hieß es. Die US-Beteiligung dort bezeichnete er als "eine Art Joint Venture". Anfang Jänner hatten US-Streitkräfte den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro festgenommen. Dieser stand am Donnerstag in New York vor Gericht. Mit Maduros Nachfolgerin, der Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez, arbeitet die Trump-Regierung eng zusammen.

Trump argumentiert mit einem "Geschenk" aus Teheran

Trump hatte dem Iran am Samstag ein Ultimatum gestellt, die Straße von Hormus zu öffnen. Durch diese Meerenge wird etwa ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports abgewickelt. Am Montag hat er die Frist jedoch bis Freitag verlängert, weil es neue Verhandlungen mit dem Iran über ein Ende von dessen Atomprogramm gibt. Am Donnerstag verlängerte er das Ultimatum nun erneut um zehn Tage.

Als Zeichen für die Ernsthaftigkeit der Iraner führte Trump ein "Geschenk" aus Teheran an. Seinen Angaben nach hat der Iran in den vergangenen Tagen insgesamt zehn Öltankern erlaubt, die Straße von Hormus zu passieren. Die Generalstabschefs aus 35 Ländern haben indes am Donnerstag darüber beraten, wie sie gemeinsam eine Koalition aufbauen können, um die Schifffahrt durch die Straße von Hormus zu sichern.

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