Überraschende Abfahrt

Trumps Super-Flugzeugträger verlässt plötzlich Kroatien

Die USS Gerald R. Ford hat Split nach nur fünf Tagen verlassen – laut US-Marine ist der Schaden behoben und das Schiff wieder voll einsatzfähig.
Newsdesk Heute
03.04.2026, 22:23
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Das ging schneller als gedacht: Der größte Flugzeugträger der USA, die USS Gerald R. Ford, hat am Donnerstag überraschend den Hafen von Split verlassen.

Erst am Samstag war das Kriegsschiff vor der kroatischen Küste eingetroffen – nach einem Brand an Bord, der Teile der Wäscherei und Unterkünfte für rund 600 Besatzungsmitglieder beschädigt hatte.

Militärexperten rechneten mit langen Ausfällen. Die Rede war von Monaten, womöglich sogar einem Jahr, bis der Träger wieder voll einsatzbereit sei. Auch wegen eines vermuteten Wartungsstaus nach einem ungewöhnlich langen Einsatz seit Juni 2025.

Doch daraus wurde nichts: Laut US-Marine konnten alle Schäden in Rekordzeit behoben werden. In einer Stellungnahme heißt es, das Schiff sei vollständig repariert, zusätzlich ausgerüstet und bereit für weitere Einsätze. "Die USS Gerald R. Ford ist weiterhin voll einsatzfähig", so das Militär.

Während des Aufenthalts in Split nutzte die rund 5.000 Mann starke Besatzung die Zeit zur Erholung. Gleichzeitig traf sich Konteradmiral Paul Lanzilotta mit der US-Botschafterin in Kroatien, um über laufende und künftige Operationen zu sprechen.

Offen bleibt allerdings, wohin es für den Träger jetzt geht. Ob eine Rückkehr in den Nahen Osten – und damit in den Konflikt mit dem Iran – geplant ist, dazu gibt es bisher keine offizielle Bestätigung. Die Ursache des Brandes vom 12. März wird weiterhin untersucht.

Größtes Kriegsschiff der Welt

Die USS Gerald R. Ford ist mit 333 Metern Länge das größte Kriegsschiff der Welt und bietet Platz für bis zu 90 Kampfflugzeuge und Hubschrauber. An Bord befinden sich 4600 Besatzungsmitglieder.

Der von einem Atomreaktor angetriebene Träger verließ im Juni vergangenen Jahres seinen Heimathafen Norfolk. Seit dem 28. Februar beteiligt sich das nach dem 38. US-Präsidenten benannte Schiff an den Luftangriffen auf den Iran im Rahmen der Operation Epic Fury.

Insgesamt läuft es für Donald Trump im Angriffskrieg gegen den Iran nicht rund. Die Vereinigten Staaten haben schwere Verluste einstecken müssen. Mehrere Soldaten sind durch Raketen, Drohnen und teils eigene Pannen getötet worden, sündteures Militärgerät wurde zerstört.

{title && {title} } red, {title && {title} } 03.04.2026, 22:23
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