Tennis auf Weltklasse-Niveau, dazu laute Beats und eine Regel, die es sonst nirgends gibt: Am 23. Oktober wird die Wiener Stadthalle wieder zur Bühne für Red Bull BassLine. Das Event ist der Auftakt zu den Erste Bank Open und hat mit einem klassischen Turnier wenig zu tun.
Sechs Weltklasse-Spieler treten in einem Tie-Break-Wettbewerb gegeneinander an. Statt langer Matches steht pure Action im Mittelpunkt. Schon fünf Punkte reichen zum Satzgewinn, da kann ein einziger Ballwechsel alles drehen.
Zwei Namen stehen bereits fest. Jakub Mensik stand heuer im Halbfinale der French Open und bringt neben seinem Können auch die passende Energie für so ein Spektakel mit. Dazu kommt Youngster Daniel Mérida, der zuletzt bei den US Open auf sich aufmerksam gemacht hat. Wer die weiteren vier Plätze bekommt, wird noch verraten.
Die große Neuerung heuer kommt von US-Open-Sieger Dominic Thiem. Mit "Domi's Double" kann jeder Spieler einmal pro Match per Handzeichen an Thiem den nächsten Ballwechsel aufwerten. Dann geht es plötzlich um zwei statt um einen Punkt.
Der Haken dabei: Die beiden Punkte bekommt, wer den Ballwechsel gewinnt. Egal, wer die Regel gezogen hat. Wer zu früh oder falsch pokert, schenkt dem Gegner also gleich doppelt.
"Durch die neue Regel-Adaption wird es noch einmal spannender, weil ein Match auch aus einer eigentlich fast aussichtslosen Situation noch kippen kann. Selbst wenn du weit hinten bist, hast du immer noch die Chance, zurückzukommen und das Match zu drehen", erklärt Thiem. "Das macht Red Bull BassLine noch unberechenbarer, und genau das finde ich richtig cool."
Für den Sound sorgt DJ Instyle. Er legt auf, während auf dem Platz gespielt wird, und versorgt Spieler wie Fans mit treibenden Tracks. Nach dem letzten Ballwechsel ist noch nicht Schluss: Bei der Afterparty "Game.Set.Match." gibt es Drinks und gute Musik für alle Zuschauer.
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