Wie die "Krone" am Samstag berichtet, ereignete sich der Vorfall im Zuge von Recherchen in der Ukraine. Der langjährige Kriegsberichterstatter Christian Wehrschütz soll sich zum Zeitpunkt des Angriffs mit seinem Kamerateam in einem Auto befunden und den Vorfall unverletzt überstanden haben.
Laut Bericht soll es sich ersten Informationen zufolge um eine russische Drohne gehandelt haben. Wehrschütz war zusammen mit zwei Mitgliedern einer ukrainischen Hilfsorganisation unterwegs.
Gegenüber der "Krone" schildert Wehrschütz die dramatischen Momente. "Ich wusste nur, das kann eine Drohne sein", wird er zitiert. Sämtliche Insassen, insgesamt vier Personen, seien sofort aus dem Auto gesprungen. Schon kurze Zeit später sei das Geschoss in das Fahrzeug eingeschlagen. Der ORF-Mann ist dem Tod also nur knapp entronnen.
Es war nicht das erste Mal, dass Wehrschütz in unmittelbare Lebensgefahr geriet. Im Oktober 2022 schlug eine Granate in einem Hotel ein, in dem Wehrschütz und sein Team untergerbacht waren. "Heute" berichtete ausführlich.