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Umweltminister Totschnig geht jetzt unter die Hoteliers

Umweltminister Norbert Totschnig eröffnete auf dem Dach seines Ministeriums ein Wildbienenhotel. Das Projekt UrbanBEE soll Artenvielfalt stärken.
Wien Heute
05.03.2026, 19:46
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Summ, summ über den Dächern Wiens: Am Dach des Umweltministeriums in der Stubenring 1 in der Wiener Innenstadt gibt es jetzt ein neues Zuhause für Wildbienen. Umweltminister Norbert Totschnig eröffnete dort das mittlerweile 200. Wildbienenhotel im Rahmen des Citizen-Science-Projekts "UrbanBEE".

Mitten im dicht verbauten Stadtgebiet sollen die kleinen Nisthilfen wichtige Rückzugsorte für Wildbienen schaffen. Gleichzeitig liefern sie wertvolle Daten für die Forschung.

Artenschutz im urbanen Raum

Totschnig betont die Bedeutung der fleißigen Bestäuber: "Wildbienen leisten neben der Honigbiene einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Landwirtschaft und den Erhalt der biologischen Vielfalt. Mit dem Bienenhotel auf dem Dach des Ministeriums schaffen wir ganz konkret neuen Lebensraum und zeigen, wie Artenschutz auch im urbanen Raum erfolgreich umgesetzt werden kann."

Das neue Wildbienenhotel am Dach des Umweltministeriums.
BMLUK

Beim internationalen Projekt "UrbanBEE" machen in Wien rund 200 Freiwillige mit. Sie stellen Bienenhotels im eigenen Garten oder auf dem Balkon auf und dokumentieren regelmäßig, welche Arten dort nisten. Die Daten helfen Forschern zu verstehen, wie Wildbienen in der Stadt leben.

"Wichtiges Signal für mehr Biodiversität"

"UrbanBEE zeigt, wie Forschung und Engagement der Bevölkerung gemeinsam wirken können. Die gesammelten Daten helfen uns zu verstehen, wie Wildbienen in der Stadt leben - und wie wir ihren Lebensraum gezielt verbessern können. Dass nun auch das Ministerium ein Bienenhotel aufstellt, ist ein wichtiges Signal für mehr Biodiversität im urbanen Raum", so Petra Sumasgutner, österreichische Projektleitung der Uni Wien.

Auch die AGES begleitet das Projekt wissenschaftlich. Bienenexpertin Linde Morawetz erklärt, worauf die Forscher jetzt besonders schauen: "Wir wollen einerseits erforschen, wie die Stadt attraktiver für Bestäuber wird, und andererseits auch die Neugier der Bürgerinnen und Bürger für diese wichtige Insektengruppe wecken. Die Anzahl der verschlossenen Löcher wird uns zeigen, ob auch im Herzen von Wien Wildbienen ein Zuhause finden können."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 05.03.2026, 20:04, 05.03.2026, 19:46
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