Ärger bei Kunden

"Unfassbare Preise!" – 8,50 Euro für ein Bier vom Fass

Ein Facebook-Posting sorgt für Wirbel: Vor einigen Tagen zahlte ein Gast bei Landzeit Voralpenkreuz 8,50 Euro für ein Krügerl Bier.
Oberösterreich Heute
30.04.2026, 12:31
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Der Ärger über hohe Preise an Autobahn-Raststationen reißt nicht ab. Nach dem Wirbel um eine Red-Bull-Dose um 6 Euro sorgt nun eine neue Rechnung aus einem Landzeit-Restaurant für Diskussionen.

Ein Gast teilte auf Facebook ein Foto seiner Rechnung. Dazu schrieb er: "Und da wundert und schimpft man über die Gastronomie." Der Beleg stammt vom Landzeit-Restaurant Voralpenkreuz und ist auf Ende April datiert.

Erzähle uns deine Story!

Wurde dir eine Beihilfe gestrichen? Kannst du dir das Leben kaum mehr leisten? Ist dir gerade etwas besonders Trauriges, Witziges oder Erstaunliches geschehen? Bewegt dich ein anderes Thema? Bist du der Meinung, dass deine Geschichte erzählt werden sollte? Dann melde dich bei uns unter [email protected]. Denn deine Story ist uns wichtig!Mail an uns

Auf der Rechnung sind drei Getränke zu sehen: zweimal Fassbier 0,5 Liter um je 8,50 Euro und einmal Fassbier 0,3 Liter um 6,55 Euro. Gesamtbetrag: 23,55 Euro.

Für viele Nutzer ist vor allem der Preis für das große Bier ein Aufreger. 8,50 Euro für ein Krügerl - das ist für viele mehr als nur ein stolzer Preis. In den Kommentaren wird heftig diskutiert, ob solche Beträge noch nachvollziehbar sind.

Auch ältere Bewertungen zeigen, dass die Kritik kein Einzelfall ist. So schilderte ein Gast bereits im Sommer 2024 auf einer Reiseplattform seinen Besuch im Landzeit Mondsee. Er sprach von "unfassbaren Preisen": Für ein Bier (0,5 Liter) wurden damals demnach 8,45 Euro verlangt, ein Schnitzel vom Schwein kostete 28,50 Euro. Auch kleine Extras wie ein Glas Leitungswasser um 1,90 Euro oder eine Brezel um 4,90 Euro sorgten für Unmut. Einzig das Salatbuffet wurde positiv erwähnt.

Landzeit verteidigt hohe Preise

Landzeit verweist seit längerem auf die besonderen Bedingungen an Autobahnstandorten. Die Restaurants seien nicht mit normalen Gasthäusern in Ortszentren vergleichbar. Man müsse Standorte direkt an der Autobahn betreiben, hohe Infrastrukturkosten stemmen und rund um die Uhr oder mit sehr langen Öffnungszeiten für Reisende da sein.

Dazu komme laut Landzeit, dass man ganzjährig geöffnet habe - auch an Wochenenden, Feiertagen und in Zeiten, in denen andere Betriebe geschlossen halten können. Personal, Energie, Reinigung, Logistik und Warenversorgung würden dadurch deutlich teurer.

Auch Zahlungen und Vorgaben rund um die Autobahnstandorte werden als Grund genannt. Landzeit erklärte bereits früher, dass man Abgaben leisten müsse und die Infrastruktur an Raststationen hohe Kosten verursache. Dazu zählen etwa Mieten und Gebühren im Umfeld der Autobahn sowie die aufwendige Versorgung der Standorte. Daraus ergebe sich die Preiskalkulation.

Für viele Gäste bleibt der Ärger trotzdem. Wer auf der Autobahn unterwegs ist, hat oft wenig Ausweichmöglichkeiten. Gerade Familien, Pendler und Urlauber merken hohe Preise sofort, wenn mehrere Getränke oder Snacks zusammenkommen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 30.04.2026, 12:31
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen