Feindliche Übernahme

Unicredit hat jetzt ein Drittel der Commerzbank

Die Unicredit hat ihren Anteil an der Commerzbank auf über ein Drittel erhöht. Damit gewinnt die Bank-Austria-Mutter zunehmend an Macht.
Newsdesk Heute
02.06.2026, 19:45
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Die Bank-Austria-Mutter Unicredit macht weiter Ernst: Die zweitgrößte italienische Bank hat ihren Anteil an der Commerzbank auf über 33 Prozent erhöht.

Damit kontrolliert die Unicredit nun mehr als ein Drittel der zweitgrößten deutschen Bank.

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Die Commerzbank hat das Kaufangebot der Italiener bisher abgelehnt. Doch die Mailänder bauen ihre Anteile ungeachtet dessen weiter aus – und könnten so zunehmend an Macht gewinnen.

Wie NTV berichtet, spricht man in Deutschland von einer "feindlichen Übernahme". Die Commerzbank wehrt sich mit einem eigenen Strategieplan und will durch Jobabbau profitabler werden.

Commerzbank-Mitarbeiter protestieren vor der Hauptversammlung am 20. Mai 2026 in Wiesbaden. Die deutsche Bank kämpft nach dem Übernahmeangebot des italienischen Konzerns UniCredit um ihre Unabhängigkeit.
Reuters/Timm Reichert

Ab 30 Prozent gilt Übernahmepflicht

Mit dem Überschreiten der 30-Prozent-Marke war die Unicredit bereits verpflichtet, ein formelles Übernahmeangebot an alle übrigen Aktionäre zu unterbreiten. Dies hat sie auch getan – die Commerzbank-Führung lehnt einen Zusammenschluss jedoch weiter ab.

Die Unicredit ist in Österreich als Mutterkonzern der Bank Austria präsent. Eine erfolgreiche Übernahme der Commerzbank würde einen der größten Bankenkonzerne Europas schaffen.

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