Unicredit-Offensive

Commerzbank streicht 3.000 Jobs im Abwehrkampf

Die Commerzbank will weitere 3.000 Stellen streichen, um den Gewinn zu steigern und sich gegen die drohende Unicredit-Übernahme zu wehren.
Newsdesk Heute
08.05.2026, 13:08
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Im Kampf gegen eine feindliche Übernahme greift die Commerzbank zu drastischen Maßnahmen. Das Frankfurter Geldhaus will weitere 3.000 Stellen streichen, um den Nettogewinn in den kommenden Jahren deutlich zu steigern.

Die italienische Großbank Unicredit – Mutterkonzern der Bank Austria – kontrolliert bereits knapp 30 Prozent der Commerzbank-Anteile und will sich in den nächsten Wochen per Tauschangebot weitere Anteile sichern.

Wie NTV unter Berufung auf dpa berichtet, habe die Commerzbank im Gesamtjahr 2025 trotz hoher Kosten für den laufenden Stellenabbau mit gut 2,6 Milliarden Euro unter dem Strich ihren Rekordgewinn von 2024 mit seinerzeit knapp 2,7 Milliarden Euro nur knapp verfehlt.

Gewinn statt Übernahme

Mit dem Stellenabbau will die Commerzbank-Führung die operative Leistung verbessern, ein Punkt, den Unicredit-Chef Andrea Orcel zuvor öffentlich kritisiert hatte. Die Italiener haben für den Fall einer Commerzbank-Übernahme bereits ein Umbauprogramm veröffentlicht.

Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die Frankfurter mit ihrer Strategie die Aktionäre überzeugen können oder ob Unicredit mit ihrem Angebot Erfolg hat.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 08.05.2026, 13:09, 08.05.2026, 13:08
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