Bereits seit dem Februar 2022 führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Anfangs sah es für die Wirtschaft des Landes trotz Kampfhandlungen und Sanktionen noch gut aus, doch nun wendet sich das Blatt offenbar.
Wie "Bloomberg" berichtet, sei Kreml-Chef Wladimir Putin von hochrangigen Finanzbeamten gewarnt worden, dass die Kosten für den Krieg gegen das Nachbarland nicht mehr tragbar wären.
Man befürchte, dass die geplanten Verteidigungsausgaben in dieser Höhe ein Loch ins Budget reißen würden. Laut den Beamten würde das Haushaltsdefizit der Regierung dadurch in eine gefährliche Höhe steigen.
Demnach bestünde die Gefahr, dass man die angespannten Finanzen Russlands dann nicht mehr sanieren könne. Die Forderung der Beamten an Putin ist klar: Kürzungen bei den Verteidigungsausgaben.
Doch hier dürften sie beim Kreml-Chef auf taube Ohren stoßen. "Bloomberg" zufolge denkt Putin in diesem Sektor gar nicht an Sparmaßnahmen. Er hätte die Beamten dazu aufgefordert, zuerst in anderen Haushaltsbereichen nach Einsparungsmöglichkeiten zu suchen.