Michael Phillips aus Blacksburg (US-Bundesstaat South Carolina) ist mit einem sogenannten Mikropenis geboren worden. Sein Penis misst nach eigenen Angaben auch im erigierten Zustand nur 0,97 Zentimeter.
Sein seltenes medizinisches Problem, auch als Mikrofallus bekannt, wurde von einem Arzt diagnostiziert und bringt für ihn erhebliche gesundheitliche Einschränkungen mit sich.
Besonders das Wasserlassen ist für ihn sehr schwierig, da der Urinstrahl in alle Richtungen spritzt.
Wie "l'essentiel" berichtet, hat Phillips in den vergangenen Wochen rund 13.000 Dollar über eine Online-Spendenaktion gesammelt, um eine Penisvergrößerungsoperation zu finanzieren.
Die Kosten für die Operation belaufen sich auf etwa 6.000 Dollar. Mit dem zusätzlichen Geld möchte Phillips auch Medikamente, Reisekosten, Unterkunft sowie Einkommensausfälle während seiner Genesung abdecken.
In den letzten Monaten hat der Amerikaner in mehreren Medien offen über seine Situation gesprochen, um über den Mikropenis aufzuklären und Vorurteile abzubauen. In den sozialen Netzwerken gab es aber auch Zweifel an seiner Geschichte.
Vor einer Teilnahme an der britischen TV-Sendung „This Morning“ im Jänner musste Phillips nach eigenen Angaben sogar medizinische Nachweise für seine Erkrankung vorlegen.
Über die große Unterstützung aus dem Netz zeigte er sich laut dem "Guardian" tief bewegt: „Ich hätte nie gedacht, dass sich jemand so sehr um mich sorgt und mir hilft.“