Zwei Besatzungsmitglieder eines US-Militärhubschraubers wurden nach einem Absturz in der Nähe der Straße von Hormus am Montag von einer amerikanischen Seedrohne gerettet. Es handelt sich um den ersten derartigen Rettungseinsatz der US-Streitkräfte.
Das US-Zentralkommando (Centcom) teilte mit, dass die Soldaten rund zwei Stunden nach dem Absturz ihres AH-64 Apache-Hubschraubers nahe der omanischen Küste geborgen wurden. Sie seien in stabilem Zustand.
Die US Behörden berichten: Eine unbemannte Seedrohne der US-Marine führte die Rettung durch. Die Drohne wurde von der Task Force 59 betrieben, die sich auf den Einsatz unbemannter Systeme im Nahen Osten spezialisiert hat.
Ob ein technischer Defekt oder äußere Einflüsse, etwa Beschuss, zum Absturz führten, ist laut Militärangaben noch unklar. Die Ermittlungen zum Vorfall laufen.
An der Rettungsaktion waren neben dem Naval Forces Central Command und der 82nd Airborne Division auch Einheiten der US Air Force und der Navy beteiligt. Ein US-Offizieller erklärte laut Medienberichten, die eingesetzte Drohne habe ein schnittiges, Speedboot-ähnliches Design gehabt.
Die Task Force 59 setzt seit 2024 verstärkt auf den kombinierten Einsatz von bemannten und unbemannten Systemen, um die maritime Sicherheit in der Region zu erhöhen. Ein offizieller Bericht zum Ablauf der Rettung wird noch erwartet.