Die US-Streitkräfte haben innerhalb von 24 Stunden erneut iranische Ziele angegriffen. Damit wollen die USA laut dem zuständigen US-Kommando Centcom die Möglichkeit des Iran einschränken, "die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus zu bedrohen".
Das wurde am Mittwoch auf dem Onlinedienst X bekanntgegeben. US-Präsident Donald Trump erklärte am Rande des Nato-Gipfels das mit dem Iran vereinbarte Waffenstillstandsabkommen für beendet und ordnete die neuen Angriffe an.
US-Präsident Donald Trump hatte beim NATO-Gipfel in Ankara zuvor bereits erneut Angriffe auf den Iran angekündigt.
"Ich werde sie etwas vorwarnen, wir werden sie heute Nacht richtig hart treffen", sagte Trump am Dienstag beim Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. "Sie verletzen das Abkommen jeden Tag", erklärte er mit Blick auf die Führung in Teheran und das Mitte Juni geschlossene US-iranische Rahmenabkommen.
Trump hat zudem die Absichtserklärung zur Beendigung des Konflikts mit dem Iran für praktisch tot erklärt. Vor dem NATO-Gipfel in Ankara stellte er klar, dass er persönlich kein Interesse mehr an Gesprächen mit Teheran habe.
"Für mich ist die Sache erledigt. Ich will nichts mit ihnen zu tun haben", sagte Trump deutlich. Die iranische Führung bezeichnete er dabei scharf als "Abschaum" und "kranke Leute". Verhandlungen seien aus seiner Sicht reine Zeitverschwendung.
Auch eine mögliche Feuerpause sieht der US-Präsident nicht mehr: "Was mich betrifft, ist sie vorbei", so Trump. Hintergrund sind neue gegenseitige Angriffe, die die Lage zuletzt wieder deutlich verschärft haben.
Ganz beendet sind diplomatische Kontakte aber nicht: Seine Unterhändler - darunter Steve Witkoff und Jared Kushner - dürfen weiterhin mit dem Iran sprechen, wenn sie das wollen. Trump selbst glaubt allerdings nicht an einen Erfolg: "Sie verschwenden ihre Zeit."