US-Präsident irritiert alle

Trump "wäre der größte Kommunist der Geschichte"

Vor den US-Kongresswahlen warnt US-Präsident Donald Trump erneut vor einer kommunistischen Gefahr und vergleicht sich selbst mit Lenin.
Newsdesk Heute
08.07.2026, 22:20
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Vor den US-Kongresswahlen im November hat sich Präsident Donald Trump auf eine angeblich drohende Machtübernahme durch "Kommunisten" eingeschossen, wobei er damit die Demokraten aus dem linken Lager meint.

Zum Abschluss des Nato-Gipfels in Ankara am Mittwoch sorgte Trump bei den anwesenden Journalisten für Verwunderung, als er sagte: "Ich wäre der größte Kommunist der Geschichte." "Ich stünde ganz weit oben mit Lenin", meinte Trump über den russischen Revolutionär (1870 bis 1924). Weiters erklärte der US-Präsident, dass sich Kommunismus "leicht verkaufen" lasse.

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Die Anhänger dieser Ideologie würden zum Beispiel kostenlose Miete bis zum Lebensende oder Gratis-Häuser versprechen. In Wahrheit sei der nun auch in den USA drohende Kommunismus "eine Katastrophe", so Trump weiter. "Es wird überall Mord und Totschlag geben", und Menschen müssten "im Schmutz leben". Er werde alles tun, um das zu verhindern.

"Krebs, den man herausschneiden muss"

Schon während der Feierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen der USA am vergangenen Wochenende hatte Trump vor einer angeblichen "kommunistischen Bedrohung" gewarnt. In Washington verglich er den Kommunismus mit einem "Krebs, den man herausschneiden muss". Seine Wortwahl erinnert an die Zeit zu Beginn des Kalten Krieges.

Damals, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, hatte der republikanische Senator Joseph McCarthy eine "rote Gefahr" beschworen und mit der Verfolgung angeblicher Kommunisten eine regelrechte Hysterie ausgelöst.

Hintergrund für die Aussagen von Trump sind Erfolge von linksgerichteten Demokraten-Politikern, etwa bei den Vorwahlen in New York. Die Opposition wirft dem Präsidenten vor, das Land damit noch weiter zu spalten.

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