250. Geburtstag der USA

"Kommunist oder Patriot" – Trump mit scharfer Brandrede

Zum 250. Geburtstag der USA hat sich Donald Trump am Mount Rushmore an seine Anhänger gewandt. Der US-Präsident warnte vor "gottlosen Kommunisten".
Nicolas Kubrak
05.07.2026, 11:17
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Die USA feiern ihren 250. Geburtstag. Am 4. Juli 1776 erklärten sich die 13 Kolonien für unabhängig von Großbritannien – die Geburtsstunde der Vereinigten Staaten. Bis heute gilt die "Declaration of Independence" als nationales Heiligtum.

"Gottlose, bösartige Kommunisten"

Am Freitag hat US-Präsident Donald Trump in einer ersten Ansprache mit seinen politischen Gegnern abgerechnet. Er warnte seine Anhänger vor kommunistischem Gedankengut, das aus seiner Sicht wieder deutlich verbreiteter sei. "Man kann Kommunist sein oder Patriot", sagte Trump am Mount Rushmore im US-Staat South Dakota. Seine politischen Gegner seien "gottlose, bösartige Kommunisten", so der Republikaner.

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Anspannung vor Midterms

Hintergrund für die scharfen Angriffe sind die Midterm-Wahlen im November, bei denen die Demokraten als Favoriten gelten. Bei diesen Wahlen gehe es für Trump darum, diesen Kommunismus zu besiegen. Deswegen pochte er auf die Verabschiedung der von ihm gewünschten Wahlgesetze, des "SAVE America Act". Dieser würde unter anderem strengere Nachweise bei der Wählerregistrierung vorschreiben und Briefwahl erschweren.

Trump: "Wir können die Midterms nur verlieren, wenn wir uns erlauben, die Midterms zu verlieren, wenn wir unklug, dumm und töricht vorgehen". Bisher wird der SAVE America Act im US-Senat blockiert, wo sich keine ausreichende Mehrheit in der Partei des Präsidenten findet, um die demokratische Sperrminorität zu überwinden.

"Gott hat uns erschaffen"

In seiner Ansprache berief sich der US-Präsident auf höhere Kräfte. "Unsere Rechte" seien von Gott verliehen worden, "der uns erschaffen hat". Und weiter: "Kein anderes Land hat dieser Welt mehr Gutes gebracht als die Vereinigten Staaten von Amerika.“

Mount Rushmore ist weltberühmt für das Präsidentendenkmal: Die Köpfe von George Washington (1. Präsident), Thomas Jefferson (3. Präsident), Theodore Roosevelt (26. Präsident) und Abraham Lincoln (16. Präsident) sind in den Fels gemeißelt.

Trotz Hitze – Trump will extra lange reden

Am Samstagabend nehmen die Feierlichkeiten ihren Höhepunkt. In Washington soll es unter anderem ein riesiges Feuerwerk geben, das von mehreren Standorten gezündet wird. Zugleich ächzt die US-Hauptstadt unter enormer Hitze um die 40 Grad. Für Trump kein Problem: Er will "eine richtig lange Rede halten, nur um zu zeigen, dass ich alles schaffen kann", hatte der US-Präsident angekündigt. Für den Vormittag ist bereits eine große Parade in der Stadt wegen der extremen Hitze abgesagt worden.

{title && {title} } nico, {title && {title} } 05.07.2026, 11:17
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