US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und sein chinesischer Kollege Dong Jun haben laut Pentagon-Chef vereinbart, die militärische Kommunikation zwischen ihren Ländern wieder aufzunehmen.
Hegseth erklärte am Samstag auf X, Washington und Peking wollen mit diesem Schritt "Konflikte entschärfen und auftretende Probleme deeskalieren". Er kündigte an, dass es bald weitere Treffen dazu geben soll. Aus China gab es vorerst keine Stellungnahme.
Hegseth und Dong haben sich vergangene Woche am Rande eines Gipfels der Asean-Staaten in Malaysia getroffen. Ihr Gespräch fand einen Tag nach dem Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping in Südkorea statt.
"Ich habe gerade mit Präsident Trump gesprochen, und wir sind uns einig – die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und China waren noch nie besser", schrieb Hegseth weiter auf X. Er sagte auch, dass er nach ihrem persönlichen Treffen wieder mit Dong gesprochen hat.
Er und Dong seien sich "einig, dass Frieden, Stabilität und gute Beziehungen der beste Weg für unsere beiden großen und starken Länder" seien. Der Pentagon-Chef hob einen Weg der "Stärke, des gegenseitigen Respekts und der positiven Beziehungen" hervor.
Laut einer Mitteilung des chinesischen Verteidigungsministeriums über das Treffen in Malaysia sagte Dong zu Hegseth, Washington und Peking sollten "den Dialog auf politischer Ebene verstärken, um das Vertrauen zu stärken und Unsicherheiten auszuräumen". Außerdem sollten sie eine militärische Beziehung aufbauen, die "von Gleichheit, Respekt, friedlicher Koexistenz und einer stabilen positiven Dynamik geprägt ist".
Trump und Xi haben sich beim Gipfeltreffen am Donnerstag in Südkorea über verschiedene Konfliktthemen ausgetauscht und beim Handel teilweise Einigungen erzielt. Der US-Präsident betonte vor allem die erfolgreiche Absprache zu Seltenen Erden. Die heikle Taiwan-Frage sei laut Trump nicht angesprochen worden.
Peking sieht das demokratisch regierte Taiwan als abtrünnige Provinz, die wieder mit dem Festland vereinigt werden soll – notfalls auch mit Gewalt. Die USA erkennen Taiwan zwar diplomatisch nicht an, liefern aber die meisten Waffen an die Insel. Für Unruhe in den USA sorgen auch Chinas Aktivitäten im Südchinesischen Meer.