Nach Angaben eines hochrangigen US-Beamten hat die Schließung der US-Entwicklungshilfebehörde USAID durch Präsident Donald Trump zur Vernichtung von fast 500 Tonnen Notfallnahrung geführt, die ursprünglich für hungernde Kinder vorgesehen war.
"Ich habe keine gute Antwort auf diese Frage", so Michael Rigas, zuständiger Beamter für Management und Ressourcen im Außenministerium, auf eine Frage bezüglich der in Dubai gelagerten Kekse vor einem Ausschuss des Senats.
Auf Drängen des demokratischen Senators Tim Kaine räumte Rigas ein, dass die Lebensmittel "der Schließung der USAID" zum Opfer fallen würden. Er sei "bestürzt" angesichts der Verschwendung. Den Angaben zufolge planen die USA, die ursprünglich für unterernährte Kinder in Afghanistan und Pakistan gedachten energiereichen Kekse nach Ablauf ihres Mindesthaltbarkeitsdatums zu verbrennen.
Wie das Magazin "The Atlantic" berichtet, wurden die Kekse gegen Ende der Amtszeit von Ex-Präsident Joe Biden für rund 800.000 Dollar (etwa 689.000 Euro) gekauft. Demnach sollen US-Steuerzahler nun weitere 130.000 Dollar für die Vernichtung der Vorräte ausgeben.
Unmittelbar nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus hatte Trump per Dekret die US-Auslandshilfen eingefroren und mehr als 80 Prozent der USAID-Programme gestrichen. Am 01. Juli stellte USAID ihre Arbeit offiziell ein.