Keine Strafversetzung

"Verdammt gefährlich", aber Hamilton entgeht Strafe

Formel-1-Star Lewis Hamilton musste nach dem zweiten Freien Training in Baku zu den Rennkommissaren. Er kam allerdings ohne Grid-Strafe davon.
Sport Heute
24.09.2026, 18:37
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Aufregung um Lewis Hamilton! Der Formel-1-Star behinderte Racing-Bulls-Fahrer Liam Lawson auf dessen schneller Runde. Die Rennkommissare stuften die Situation als schwerwiegend ein – eine echte Strafe gibt es für Hamilton trotzdem nicht. Er kommt mit einer Verwarnung davon.

Hamilton befand sich im zweiten Freien Training zum Grand Prix von Aserbaidschan auf dem Stadtkurs von Baku auf einer Outlap, während Lawson von hinten auf einer schnellen Runde herandüste. Zweimal wurde Hamilton von seinem Team über den schnellen Rivalen hinter ihm informiert. Trotzdem hielt er sich zwischen den Kurven 16 und 18 nicht wie vorgeschrieben ganz links.

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Vor Kurve 19 blieb Hamilton schließlich auf der Ideallinie. Lawson musste deshalb vom Gas gehen und sogar leicht bremsen. "Oh mein Gott, das ist so verdammt gefährlich", ärgerte sich der Neuseeländer unter Verwendung eines Schimpfworts am Funk.

Für die Stewards war klar: Hamilton hatte die Anweisungen zum Verkehrsmanagement nicht befolgt und Lawson "unnötig behindert".

Brisant: Normalerweise gibt es für eine Behinderung im freien Training eine Verwarnung – außer die Aktion ist gefährlich oder vorsätzlich. Absicht erkannten die Rennkommissare bei Hamilton nicht. Wegen des Streckenprofils, der Hochgeschwindigkeitskurven und der speziellen Vorgaben des Rennleiters stuften sie den Vorfall allerdings als "schwerwiegend" ein.

Berücksichtigt wurde zudem die schwierige Steuerung des Energie-Deployments in diesem Streckenabschnitt. Auch Hamilton und Lawson erklärten bei der Anhörung, dass der Geschwindigkeitsunterschied dort entscheidend sein könne, wenn einem Fahrer keine zusätzliche Energie mehr zur Verfügung steht.

Am Ende bleibt es deshalb bei einer Verwarnung für Hamilton. Eine sportliche Strafe muss der Star nach der brenzligen Szene nicht befürchten.

red,Akt. 24.09.2026, 18:42, 24.09.2026, 18:37
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