Chaos beim Vereinigten Königreich kurz vor dem Eurovision Song Contest 2026. Wie die britische Boulevardzeitung "The Sun" berichtet, musste die BBC ihren bereits fixierten Act kurzfristig wieder fallen lassen.
Der geplante Auftritt für den Bewerb im kommenden Mai in Wien war demnach schon vorbereitet, ehe interne Prüfungen eine unerwartete Wendung brachten.
Bei einem routinemäßigen Hintergrundcheck tauchten plötzlich alte Online-Kommentare auf, die für die Verantwortlichen offenbar untragbar waren. Laut Bericht standen diese Äußerungen nicht im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt. Dennoch blieb der BBC keine Wahl. Der ausgewählte Solo-Act erhielt die Absage, noch bevor die Öffentlichkeit davon erfahren konnte.
Offiziell hält sich der öffentlich-rechtliche Sender bedeckt. In einem knappen Statement heißt es: "Ein sorgfältiger Auswahlprozess findet stets statt, bevor einem Act die Möglichkeit gegeben wird, das Vereinigte Königreich beim Eurovision Song Contest zu vertreten. Wir werden den diesjährigen ausgewählten Act in Kürze bekannt geben."
"Es war brutal, aber sie wurden zu einem Gespräch vorgeladen und darüber informiert, dass sie Großbritannien nicht mehr vertreten dürfen. Natürlich war die Person beschämt und am Boden zerstört", heißt es von einem Insider.
Hinter den Kulissen soll es danach turbulent zugegangen sein. Laut Bericht wurde der neue Act in einem "hektischen und chaotischen Verfahren" im Laufe des vergangenen Monats gesucht und schließlich gefunden.
Dabei steht das Vereinigte Königreich ohnehin unter Druck. Nach Platz 25 im Jahr 2023, Platz 18 im Jahr 2024 und Platz 19 im Jahr 2025 braucht das Land dringend ein starkes Ergebnis.