Tierschützer aus NÖ hilft

Verendende Esel – zum Sterben in der Wüste gelassen

Ein Kremser Tierrechtsaktivist errichtet gerade einen Gnadenhof "Yamal" (Hoffnung) im afrikanischen Mauretanien. Esel sollen endlich gerettet werden.
Victoria Carina  Frühwirth
13.07.2025, 10:08
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Der gebürtige Kremser Tom Putzgruber ist seit kurzem zurück aus Mauretanien, wo sein Tierschutzverein "RespekTiere" seit 20 Jahren das Projekt "Esel in Mauretanien" betreibt. Ziel des aktuellen Afrika-Einsatzes war es, das lokale Team aus Tierarzt, Arzthelfer und Hufschmied zu unterstützen und ein neues Vorhaben voranzutreiben.

Hoffnungsschimmer in Tierelend

Am Stadtrand von Mauretaniens Hauptstadt Nouakchott entsteht gerade die erste Tierschutzstation des Landes. Der neue Gnadenhof "Yamal", zu Deutsch Hoffnung, soll verletzten Eseln und Hunden ein würdevolles Leben ermöglichen.

Tom Putzgruber von "RespekTiere" setzt sich über Kontinente für Tiere ein.
www.respektiere.at

Dazu wurde "an den Rändern der Hauptstadt Nouakchott ein Stück Land gekauft, um dort eine kleine Tierschutzstation aufzubauen. Es soll eine kleine Klinik entstehen, aber viel mehr ein Gnadenort. Wo wir schwer verletzte Esel und auch Hunde unterbringen und gesundpflegen können", führt Putzgruber aus.

Tom Putzgruber will so viele Tiere retten wie möglich: Eseln, aber auch Hunde oder Ziegen.
www.respektiere.at

Stimme statt Stille für Stumme

Mittlerweile wurde eine 400-Meter-lange Wasserleitung gegraben, erste Mauern stehen bereits. Neben medizinischer Hilfe setzen Putzgruber und sein Team auf Aufklärung – sogar per Radio "mit der ersten Tierrechtsradiosendung in vielleicht ganz Afrika, sicher aber in Mauretanien – wo ein Imam erklärte, dass das Schlagen der Esel laut Koran tabu sein muss", wie Putzgruber gegenüber "Heute" erklärt. Der Aktivist will Tieren so eine Stimme geben, die Gehör findet.

{title && {title} } VF, {title && {title} } Akt. 13.07.2025, 12:15, 13.07.2025, 10:08
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