Crash statt Vollgas! Formel-1-Weltmeister Max Verstappen sorgt bei seinem Ausflug in den GT-Rennsport für Aufregung. Der Red-Bull-Star verursacht im portugiesischen Portimao eine Kollision – und bekommt von den Rennkommissaren die volle Schuld.
Dabei hatte das erste Freie Training zum GT World Challenge Europe Endurance Cup gerade erst begonnen. Schon in der ersten Runde versucht Verstappen in Kurve drei, den Audi mit der Startnummer 25 von Ezequiel Perez Companc zu überholen.
Der 29-jährige Niederländer sticht auf der Innenseite hinein, doch der Platz reicht nicht aus. Die beiden Rennwagen berühren sich, der Audi dreht sich. Verstappen macht seinem Ärger anschließend über den Boxenfunk Luft.
Nach dem Zwischenfall müssen beide Fahrer bei den Rennkommissaren Stellung nehmen. Verstappen erklärt, er habe erwartet, dass sein Konkurrent auf der Außenbahn bleiben würde. Als der Audi einlenkte, sei er überrascht worden.
Sein Unfallgegner sieht die Szene deutlich gelassener. Perez Companc habe sich auf die Fahrzeuge vor ihm konzentriert und Verstappen neben sich nicht gesehen. Für ihn sei die Kollision ein unglücklicher Rennzwischenfall gewesen. Die Sportkommissare kommen allerdings zu einem klaren Urteil: Verstappen habe den vermeidbaren Crash verursacht und trage die volle Verantwortung.
Eine harte Strafe bleibt dem vierfachen Formel-1-Weltmeister erspart. Er erhält lediglich eine Verwarnung und einen sogenannten "Behaviour Warning Point". Bei drei solchen Punkten droht eine Rückversetzung um fünf Startplätze. Die Rennkommissare berücksichtigen bei ihrer milden Entscheidung, dass der Crash im ersten Training passierte und der Verkehr die Linienwahl des Audi beeinflusste.