Red-Bull-Ärger

Verstappen lenkt im Streit ein, lässt aber Frage offen

Nach dem Trainings-Crash in Mexiko haben sich Max Verstappen und Liam Lawson ausgesprochen. In einer Frage bleibt der Superstar aber hart.
01.11.2026, 14:50
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Wirbel um Max Verstappen beim Formel-1-Grand-Prix von Mexiko! Nach einer Kollision mit Liam Lawson im zweiten Freien Training findet der viermalige Weltmeister zunächst deutliche Worte. Er habe "keine Ahnung, was Liam sich dabei gedacht hat", schimpft der Niederländer und bezeichnet das Verhalten seines früheren Teamkollegen als "nicht besonders clever".

Am Samstagmorgen sucht Lawson das Gespräch mit Verstappen. "Ich bin heute Morgen zu Max gegangen, um mich zu entschuldigen", erklärt der Neuseeländer. Die Berührung sei nie seine Absicht gewesen. Beide Piloten hätten die Angelegenheit inzwischen geklärt. Lawson verspricht, aus dem Zwischenfall zu lernen.

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Für Verstappen hat der Vorfall dennoch Folgen. Obwohl er sich im Qualifying Startplatz vier sichert, wird er um eine Position zurückversetzt und muss das Rennen von Rang fünf aufnehmen. Die Sportkommissare wollen mit der Strafe ein Zeichen gegen ähnliche Zwischenfälle setzen. Normalerweise hätte es für ein solches Vergehen laut ihrer Begründung nur eine Verwarnung gegeben.

Verstappen reagiert zurückhaltend auf die Entscheidung. "Natürlich habe ich meine eigene Meinung dazu, aber ich habe bereits alles gesagt, was ich dazu sagen wollte, auch intern", erklärt der Red-Bull-Star. Dass ausgerechnet an ihm ein Exempel statuiert werde, überrasche ihn nicht. So etwas sei in der Vergangenheit bereits öfter passiert.

Brisant wird es bei der Frage nach Lawsons Zukunft. Der Neuseeländer kämpft mit Red-Bull-Junior Nikola Tsolov um ein Cockpit bei den Racing Bulls für 2027. Eine Empfehlung will Verstappen öffentlich nicht abgeben: "Das überlasse ich dem Team." Auf die Nachfrage nach seiner persönlichen Meinung antwortet er vielsagend: "Ja, das muss ich nicht sagen." Lawson selbst wartet weiterhin auf eine Entscheidung und betont, dass er nur mit guten Leistungen überzeugen könne.

red, 01.11.2026, 14:50
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