Max Verstappen und Fernando Alonso im selben Formel-1-Team – dieses Szenario stand bei Red Bull offenbar tatsächlich zur Diskussion. Ex-Teamchef Christian Horner wollte den zweifachen Weltmeister 2025 als Nachfolger von Sergio Perez verpflichten. Doch der Plan scheiterte laut Horner am Widerstand von Helmut Marko.
Besonders brisant: Marko soll dabei im Interesse des Verstappen-Lagers gehandelt haben. "Anschließend machte Helmut (Marko, Anm.), offenbar im Namen von Verstappens Management, deutlich, dass sie von dieser Idee nicht begeistert waren", schreibt Horner in seiner neuen Autobiografie "Drive".
Ob die Ablehnung tatsächlich von Verstappens Umfeld ausging, ist allerdings nicht bestätigt. Horner selbst macht den Niederländer ausdrücklich nicht für das Scheitern des möglichen Transfers verantwortlich.
Dabei soll der Spanier selbst großes Interesse an einem Wechsel gehabt haben. Bereits beim Großen Preis von Japan 2024 sprach Alonso laut Horner über seine Zukunft.
"Während des Großen Preises von Japan sagte mir Fernando sogar, dass er in der folgenden Saison sehr gerne an der Seite von Max fahren würde", enthüllt der ehemalige Red-Bull-Teamchef.
Horner hatte sich damals nach einem Ersatz für Sergio Perez umgesehen. Der Mexikaner konnte mit den Leistungen seines Teamkollegen Verstappen nicht mehr mithalten. "Sergio Perez war im Vergleich zu den vergangenen Jahren nicht wiederzuerkennen. Ich beschloss, nach einem möglichen Ersatz zu suchen", erklärt Horner.
Statt Alonso erhielt schließlich Liam Lawson das Cockpit neben Verstappen. Der Neuseeländer wurde von den Racing Bulls zum österreichischen Rennstall befördert. Lange hielt diese Fahrerpaarung allerdings nicht. Bereits nach zwei Rennen wurde Lawson wieder degradiert und durch Yuki Tsunoda ersetzt.