Bedrohung vermeiden

Versteckte Gefahren! Experte deckt 50 Alltagsfallen auf

Ob Plastikflaschen, Kosmetik oder Kleidung: Umweltmediziner Hans-Peter Hutter zeigt in seinem neuen Buch, wo versteckte Gefahren lauern.
Österreich Heute
10.10.2026, 06:44
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Du trinkst Wasser aus einer Plastikflasche, wärmst dein Mittagessen in einer Kunststoffdose auf und verwendest täglich Kosmetikprodukte. Was harmlos klingt, kann unter Umständen zum Problem für deine Gesundheit werden. In zahlreichen Alltagsprodukten stecken chemische Substanzen, deren Auswirkungen auf unseren Körper oft unterschätzt werden.

Der bekannte österreichische Umweltmediziner Hans-Peter Hutter – nicht erst seit der Pandemie ist der Experte im Hawaii-Hemd fast jedem Österreicher ein Begriff – nimmt jetzt genau diese unsichtbaren Belastungen unter die Lupe. In seinem neuen Buch "50 Chemie- und Umweltfallen. Die Sie im Alltag vermeiden sollten" (edition a) zeigt er, wo mögliche Gefahren lauern und wie du dich mit einfachen Maßnahmen schützen kannst.

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Von Plastik bis Kosmetik: Hier lauern die Risiken

Die gute Nachricht: Du musst nicht deinen gesamten Haushalt auf den Kopf stellen, um mögliche Belastungen zu reduzieren. Hutter erklärt in seinem Buch, welche Alternativen sinnvoll sein können. So lassen sich Lebensmittel und Getränke ganz einfach in Behältern aus Glas oder Edelstahl aufbewahren. Auch die bewusste Auswahl von Kosmetik- und Haushaltsprodukten kann helfen, den Kontakt mit bestimmten problematischen Stoffen zu verringern.

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Entscheidend ist dabei, tatsächliche Risiken von unbegründeten Ängsten zu unterscheiden. Denn nicht jedes Kunststoffprodukt ist automatisch gefährlich und nicht jede chemische Substanz schädlich.

Der Umweltmediziner setzt deshalb auf wissenschaftliche Aufklärung statt Panikmache.

Auch die Politik muss handeln

Hutter nimmt nicht nur die Konsumenten in die Pflicht. Auch Industrie, Politik und Behörden spielen eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, gesundheitsschädliche Stoffe aus unserem Alltag zu verbannen.

Dass Verbesserungen möglich sind, zeigt die Vergangenheit: Gefährliche Stoffe wie Blei und Asbest wurden in zahlreichen Anwendungsbereichen bereits stark zurückgedrängt.

Gleichzeitig stellen neue Materialien und Chemikalien die Umweltmedizin vor immer neue Herausforderungen.

50 Fallen, die jeder kennen sollte

Mit seinem neuen Buch will Hutter vor allem eines erreichen: Menschen dabei helfen, bewusste Entscheidungen zu treffen, ohne ständig Angst vor unsichtbaren Gefahren haben zu müssen.

Auf verständliche Weise erklärt er wissenschaftliche Zusammenhänge und zeigt praktische Möglichkeiten auf, wie sich unnötige Belastungen vermeiden lassen.

Denn manchmal braucht es keine radikale Veränderung, um etwas für die eigene Gesundheit zu tun. Schon der Griff zur richtigen Trinkflasche oder Vorratsdose kann ein erster Schritt sein.

red,Akt. 10.10.2026, 08:29, 10.10.2026, 06:44